Südkorea: Regierung will Bitcoin endlich besteuern

Bithump forderte kürzlich Steuerrückzahlungen. Grund waren fehlende Steuerregelungen in Südkorea. Die Politik will Bitcoin und Co. jetzt besteuern.

Insider berichten Medien über aktuelle Pläne

Nicht allein wegen der letzten Berichterstattung zu Steuerrückforderungen durch die Börse Bithump lag es in der Luft, dass Südkoreas Regierung nun rechtlich endlich beim Bitcoin für Klarheit sorgt. Das Land gilt allgemein als vergleichsweise offen, wenn es um Krypto Börsen, Mining und vor allem die Blockchain geht. Umso überraschender erschien es vielen Krypto-Experten, dass der Staat so lange darauf verzichtete, eindeutige Regulierungsbedingungen und Steuerregeln zu schaffen. Immerhin lässt sich das Land auch nicht zu unterschätzende Einnahmen entgehen, solange es keine eindeutige steuerrechtliche Einordnung digitaler Währung wie Ethereum und natürlich des Bitcoins gibt. Stimmen die Gerüchte, ändert sich dies wohl schon recht bald. Regionale Medien berichten unter Berufung auf Regierungskreise aktuell, dass es nun endlich einen Regulierungs-Vorstoß geben soll.

Gewinne wohl nicht als Kapitalertrag eingestuft

Es geht also um den Umgang mit dem Kryptohandel, der nicht länger ohne Auflagen möglich sein soll. Auf 20 bis 40 % beziffern die Meldungen die kommende Steuer auf Gewinne beim Bitcoin Kaufen und dem Handel mit Altcoins. Dass es eine solche Entwicklung geben würde, war im Grunde offensichtlich. Ein wenig überraschend indes kommt in diesem Zusammenhang, dass es scheinbar fürs Erste um Kunden aus dem Ausland gehen soll. Steuerlich würden Krypto-Erträge dann gewissermaßen wie Gewinne aus Lotterien, Preisgelder und andere Punkte bewertet, die in der Steuererklärung als „sonstige Einkünfte“ abgefragt werden. Aktuell fehlt im südkoreanischen Gesetz ein entsprechender Passus, der sich mit digitalen Währungen befasst. Aus eben diesem Grund versucht die besagte Börse Bithump eine hohe Millionensumme von Fiskus einzuklagen, die bereits bezahlt worden war.

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Börsen sollen in die Pflicht genommen werden

Südkoreas Ministerium für Wirtschaft und Finanzen möchte solchen Diskussionen nun scheinbar möglichst so schnell der Grundlage berauben. Die Abteilung für Einkommenssteuern hat sich der nicht genannten Quelle zufolge inzwischen des „Problems“ angenommen. Wichtig ist hierbei auf jeden Fall die Klarstellung, dass Erträge aus dem Spekulieren mit Bitcoin, Ripple, Dash und Co. nicht als Kapitalgewinne, sondern eben als „sonstige Einkünftige“ eingestuft werden. Die Folge ist der oben erwähnte prozentuale Spielraum bei der zukünftigen Besteuerung. Endgültig ist dies alles noch nicht, aber die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Klar scheint aber, dass die fälligen Steuern demnächst direkt über die Börsen im Land abgeführt werden sollen. Die Betreiber wären also verantwortlich für die ordnungsgemäße Abführung der Krypto-Steuer.

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