Warnung: Gamer von Malware für Monero Mining bedroht

Im Hause Bifdefender warnt man momentan vor Monero Mining, für das vor allem Gamer und ihre Systeme unbemerkt angegriffen werden.

Gaming-Fans aufgepasst: Malware belastet die Systemressourcen

Die Tatsache, dass die digitale Währung Monero zum Markt der sogenannten Privacy Coins gehört, macht XMR potenziell für Kriminelle interessant. Dies ist kein wirkliches Geheimnis, denn die Währung ist besonders anonym und lässt keine Rückschlüsse über Transaktionsdaten zu. In der Vergangenheit gab es etliche Vorfälle und Berichte, dass Cyberkriminelle Monero unbemerkt auf den Rechnern Unwissender schürften. Ein selteneres Phänomen allerdings ist bisher, dass ausgerechnet die recht Technik-affine Gaming-Welt zum Opfer der Täter wird. Dies berichten aktuell Experten vom Unternehmen Bitdefender. Von dieser Seite gab es früher schon etliche Meldungen mit Bezug zu illegalem Bitcoin Mining und anderen Gefahren. Die Spezialisten des Security-Dienstleisters informieren unter anderem regelmäßig über aktuelle Bedrohungen durch Trojaner oder Malware.

Software weiß sich zu „verstecken“ im System

Im neuesten Falle handelt sich um ein vollständiges und angeblich sehr komplexes „Ökosystem“, das unter dem Namen Beapy/PCASTLE im Gamingsektor auf Opfersuche geht. Der Name wurde von den Experten gewählt. Grundlage der massiven Malware ist ein Wurm, welcher wiederum hier technisch mit Komponenten aus den Bereichen PowerShell und Python in Verbindung steht. Mit dem Ergebnis attackieren Hacker Hochleistungsrechner von Gamern weltweit. So werden Monero Einheiten unbemerkt geschürft, während sich die Systemnutzer selbst beispielsweise Spielen wie Counterstrike oder League of Legends widmen. Die Verbindung eines Wurms mit der Mining-Software birgt insbesondere das Problem, dass der Mix das Erkennen der Malware erheblich erschwert. Das macht das Programme für kriminelle Nutzer besonders hilfreich und potenziell rentabel. Als Angriffspunkt dient der Berichterstattung zufolge das bei Gamern begehrte Programm „ DriveTheLife“.

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Nicht nur Bitcoin Mining ist für Kriminelle reizvoll

Die Anwendung bringt erforderliche Treiber automatisch auf den aktuellsten Stand. Das Risiko: User installieren die veränderte Ausführung und öffnen durch Download und Installation selbst Kriminellen eine Tür zu ihren Systemen. Besonders perfide aus Sicht der IT-Insider: Wenn Anwender zusätzliche Programme herunterladen, die üblicherweise eine Prozessliste mit allen wichtigen Daten öffnen, stoppt das Monero Mining zeitweise. Dass Unbefugte XMR minen und dafür umfangreiche Rechner-Kapazitäten verbrauchen, bleibt so unerkannt. Die Bedrohung haben die Experten schon seit längerem im Blickfeld und dabei wiederholt Modifikationen ausfindig gemacht. Nun sagen Entwickler weltweit der Malware verstärkt den Kampf an. Was diese Nachricht bestätigt: Nicht nur Bitcoin Mining ist für Kriminelle ertragreich. Im Gegenteil sind es oft eher die Nebenschauplätze, an denen illegale Gewinne mit digitalen Währungen wie Litecoin locken.

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