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Analysten argumentieren, dass Krypto-Ausverkauf noch nicht vorbei ist

  • Bitcoin und andere Top-Kryptowährungen haben seit gestern bescheidene Gewinne verzeichnet
  • Marktexperten glauben jedoch, dass der Einbruch der Aktienmärkte im Januar ein Hinweis auf eine bevorstehende größere Korrektur sein könnte

Der Kryptomarkt verspürt am ersten Februartag ein Gefühl der Stabilität, nachdem er gestern eine Erholungskurve gezeichnet hat.

Bitcoin (BTC), Binance Coin (BNB) und Cardano (ADA) sind an diesem Tag alle um etwa 4 % gestiegen, während Ethereum (ETH), Solana (SOL), Polkadot (DOT) und Terra (LUNA) zweistellige Gewinne in den letzten 24 Stunden verzeichneten. Der native Coin von Solana ist um über 20 % gestiegen, während Terras Coin LUNA im gleichen Zeitraum einen Preisanstieg von fast 19 % verzeichnete.

Ungeachtet der grünen Pfeile im Markt behaupten Branchenexperten, dass das Blatt noch nicht gänzlich gewendet ist, da viele Marktfaktoren noch in der Schwebe sind.

Die Verbindung zwischen Aktien- und Kryptomarkt könnte den Märkten schaden

Im vergangenen Monat äußerte der Internationale Währungsfonds Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Korrelation zwischen Aktien und Kryptowährungen. Das Finanzgremium wies darauf hin, dass die synchronisierte Bewegung „ihre [Kryptoanlagen] wahrgenommenen Vorteile bei der Risikodiversifizierung einschränkt und das Risiko einer Ansteckung auf den Finanzmärkten erhöht."

Marktanalysten behaupten nun, dass Krypto-Investoren den Aktienmarkt im Auge behalten sollten, da jede Bewegung den Weg der Krypto-Assets bestimmen könnte.

Der Gründer von Sevens Report Research, Tom Essaye, hat kürzlich dargelegt, dass es Hindernisse auf dem Weg der Aktienmärkte zur Stabilität gibt, die beseitigt werden müssen, damit sich die Aktien erholen können.

„Damit sich die Aktien stabilisieren und erholen können, brauchen sie erstens die Fed, damit sie aufhört, aggressive Überraschungen zu liefern. Zweitens, Inflationsdaten, die ihren Höhepunkt erreichen und wieder zurückgehen War aufgetreten."

Die jüngste Ankündigung der US-Notenbank über Pläne zur Rücknahme von Stimuli und Zinserhöhungen hat den Aktienmarkt bereits in eine schwierige Lage gebracht. Einige Analysten gehen davon aus, dass die im Januar beobachtete erhöhte Volatilität anhalten könnte.

„Der Aktienmarkt ist besonders anfällig für höhere Zinsen und den Wegfall des Rückenwinds, den die Wertpapierkäufe der Fed in den letzten zwei Jahren geliefert haben. Wir […] sind besorgt, dass die Volatilität, die wir bereits in diesem Monat erlebt haben, in den kommenden Monaten zunehmen wird und Vorsicht in naher Zukunft ausüben würde“,  meinte Chris Zaccarelli, der CIO von Advisor Allianz, in Reaktion auf die Fed-Entscheidung.

Mehrere Analysten unterstützen die These, dass der Absturz der Märkte im letzten Monat ein Vorbote für weitere Verluste sein könnte. Obwohl die US-Notenbank eine deutliche Vorwarnung bezüglich der Zinserhöhung gegeben hat, könnte dies nicht ausreichen, um die Märkte zu retten.

Niemand kann vorhersagen, in welche Richtung sich die Krypto- und Aktienmärkte in diesem Monat entwickeln werden. Viele Analysten sind sich jedoch einig, dass der Aktienmarkt noch nicht über den Berg ist. In diesem Fall sollten Händler unbedingt aufpassen, denn die Volatilität an den Aktienmärkten könnte eine ähnliche Entwicklung an den Kryptomärkten nach sich ziehen.

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