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Bitcoin-Wiki: Was ist Bitcoin?

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Bitcoin-Erklärung: Wie funktioniert Bitcoin? - das Geheimnis der digitalen Währung

Immer öfter taucht der Begriff "Bitcoin" auf und viele interessierte Kunden stellen sich die Frage, worum es sich überhaupt handelt. In vielen Onlineshops wird diese digitale Währung akzeptiert. Es gibt unterschiedliche Kursverläufe, welche den Wert der Bitcoins beeinflussen und auf diversen Plattformen, werden Bitcoins zum Verkauf angeboten. Hier ist die Erläuterung zu dieser digitalen Währung.


Bitcoin Erklärung für Dummies: Was ist ein Bitcoin?

Ein Bitcoin ist eine digitale Kryptowährung. Es gibt weder Münzen noch Geldscheine dafür. Durch die Berechnung von digitalen Datenblöcken, werden Bitcoins erzeugt. Ein „Bit“ ist die kleinste Speichereinheit im Computer. Ein „Coin“ beziffert eine Münze. Daher stammt auch der Name „Bitcoin“, sinnbildlich für die Produktion von Münzen aus der Verarbeitung von Bits.

Der Wert und die Sicherheit eines Bitcoin werden durch immensen Arbeits- und Rechenaufwand sichergestellt. Dabei rechnet jedoch nicht ein einzelner Rechner, sondern ein weltweiter Zusammenschluss an Rechnern über das Internet. Diese wickeln so Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk ab und stellen sicher, dass das Netzwerk nicht manipuliert wird. Alle Transaktionen werden mit diesen kryptografischen Techniken validiert und auf einem gemeinsamen Kassenbuch, der Blockchain, festgeschrieben.  

Unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ erfand ein bisher unbekannter Entwickler im Jahr 2008 diese digitale Währung und revolutionierte den Finanzmarkt. Im Jahr 2009 entstanden erste Open-Source-Softwareprodukte und das erste Bitcoin-Netzwerk.

Menge-an-verfügbaren-Bitcoins-ist-begrenzt

Menge an verfügbaren Bitcoins ist begrenzt

Die Menge an „versteckten“ Bitcoins ist begrenzt: Die maximale Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Bitcoins wird bei 20.999.999,9769 stehen bleiben, somit knapp 21 Millionen Bitcoins verfügbar sein.

Der Prozess des Bitcoin-„Erzeugens“ wird analog zum Goldschürfen „Mining“ genannt. Jeder Bitcoin Miner berechnet mit einer bestimmten Software komplexe mathematische Algorithmen. Wurde das mathematische Problem gelöst, so erhält der Miner hierfür eine Belohnung. Die Menge an Bitcoins ist jedoch begrenzt. Das bedeutet, dass irgendwann keine neuen Bitcoins mehr gefunden werden können.

„Ca. 77% der Bitcoins sind geschürft – knapp 5 Millionen Münzen können noch gefunden werden.“

Der letzte Bitcoin-Block, aus dem neue Münzen („Coins“) generiert werden können, soll um das Jahr 2130 generiert werden. Dann wird die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Bitcoins bei 20.999.999,9769 stehen bleiben, somit knapp 21 Millionen Bitcoins verfügbar sein.

Erste Schritte Bitcoin: Bitcoin für Einsteiger

Bitcoin wird immer beliebter, der Preis steigt ununterbrochen und aus den Medien ist die Kryptowährung nicht mehr wegzudenken.

Erste-Schritte-Bitcoin-Bitcoin-für-Einsteiger

Zwar verliert Bitcoin immer mehr und mehr sein schlechtes Image vergangener Tage, jedoch fällt es besonders Anfängern noch schwer, mit der digitalen Währung umzugehen. In unserem Guide für Anfänger stellen wir alle wichtigen Themen rund um den Start mit Bitcoin vor.

Bitcoin-Anleitung für Anfänger: Was sind Bitcoin? Bitcoin kaufen, eine Bitcoin-Wallet einrichten!

Die Haupteigenschaften des Bitcoin

Bitcoin ist fälschungssicher

Eine der größten Errungenschaften des Bitcoin ist die Fälschungssicherheit eines digitalen Produktes. Bisher war es immer möglich etwas Digitales zu kopieren und dieses doppelt oder mehrfach zu besitzen. Und genau dies verhindert das asymmetrische kryptographische Verfahren mittels des Proof-of-Work-Algorithmus. So ist es zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich einen Bitcoin zu kopieren oder mehrfach auszugeben.

Bitcoin ist dezentral

Das komplette Bitcoin-Netzwerk ist dezentral aufgebaut. Jeder hat die Möglichkeit selbst Bitcoins zu minen und so mit seinem eigenen Computer Teil des Bitcoin-Netzwerkes zu werden. So wird sichergestellt, dass das Bitcoin nicht von einer Institution geleitet und kontrolliert wird. Eine Manipulation der Geldmenge würde mittlerweile eine immense Rechenleistung benötigen, so dass über 51% der Bitcoin-Hashrate durch einen einzelnen Nutzer oder einer Gruppe gestellt wird.

Bitcoin-Transaktionen sind sekundenschnell

Eine Bitcoin-Transaktion wird in wenigen Sekunden versendet – und das weltweit. Die Transaktion wird direkt Peer-to-Peer (P2P), also zwischen dem Sender und Empfänger durchgeführt, es wird also kein Mittelsmann, wie bei klassischen oder Paypal- oder Banküberweisungen benötigt. Eine Bestätigung wird der Transaktion wird in der Regeln in wenigen Minuten durch das Bitcoin-Netzwerk durchgeführt.

Bitcoin-Transaktionskosten sind niedrig

Im Gegensatz zu Geld-Transaktionen über klassische Dienstleister, wie Banken oder Western-Union, sind die Bitcoin-Transaktionskosten gering. Insbesondere im globalen Zahlungsverkehr kann Bitcoin seine Stärken zeigen, da es keine Rolle spielt, ob eine Transaktion nur innerhalb eines Landes oder länderübergreifen ausgeführt wird.

Bitcoin sind pseudonym

Alle Transaktionen werden auf der Blockchain mit den Sender- und Empfängeradressen gespeichert. Den Namen und die Anschrift hinter jeder einzelnen Adresse wird nicht gespeichert. Kennt man jedoch die Person hinter einer Adresse, so ist diese nicht mehr anonym, sondern jede Transaktion kann dieser Person zugeordnet werden. Deswegen bezeichnet man Bitcoin nicht als komplett anonym, sondern als pseudoanonym.   

Bitcoin-Kursentwicklung & Bitcoin-Preis

Der Bitcoin-Preis (zum aktuellen Bitcoin-Preis) wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Alternativ zu den gängigen Finanzprodukten, unterliegen Bitcoins aber starken Kursschwankungen. Von Tag zu Tag steigt oder sinkt der Kurs. Jedoch ist die maximale Menge an Bitcoin vorgegeben, so dass die Inflation im Gegensatz zu FIAT-Währungen, wie US Dollar oder Euro, stark begrenzt ist.

Der aktuelle Bitcoin-Kurs in Euro / US Dollar und Britische Pfund.

Der Bitcoin-Kurs hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt:

1.Januar 2011: 0,30$

1.Januar 2013: 13,30$

1.Januar 2014: 770,44$

1.Januar 2015: 313,92$

1.Januar 2016: 434,46$

1.Januar 2017: 997,96$

 

Bitcoin-Prognose: Kursentwicklung 5.000 Euro, 10.000 Euro oder sogar 500.000 Euro?

Der Bekanntheitsgrad von Bitcoin, die Marktetablierung und vor allem der Preis von Bitcoin nehmen stetig zu. Kostete ein Bitcoin im Jahr 2011 noch einen US-Dollar, so wurde die 5.000-Dollar-Marke im September 2017 nur knapp verfehlt. Doch gibt es keine Grenzen für den Bitcoin-Preis und was sind die Gründe die rasante Kursentwicklung?

Bitcoin-Kursentwicklung: Lohnt sich der Einstig in Bitcoin (BTC) noch oder stehen wir vor einer riesigen Kryptowährungs-Blase?

Das Bitcoin-Konto: Die Bitcoin-Wallet

Um Bitcoins sicher zu verwahren, zu senden und zu empfangen, wird eine eigene Bitcoin-Wallet benötigt. Die Wallet ist gleichzusetzen mit einem digitalen Geldbeutel oder einem Konto mit einer eigenen Kontonummer und einem geheimen Schlüssel. Hier gibt es unterschiedliche Arten von Wallets, Hardware-, Web-, Paper- über Desktop- oder Smartphone-Wallet. Schritt für Schritt zur eigenen Bitcoin-Wallet mit unserer ausführlichen Anleitung.

 

Bitcoin-Zahlungen

Bitcoin-Zahlungen können sehr einfach über eine Bitcoin-Wallet durchgeführt werden. Meist wird hierfür die Wallet-Adresse des Empfängers benötigt, bei einigen Anbietern kann auch eine E-Mail-Adresse als Empfänger angegeben werden.

Bitcoin-Zahlungen

Zahlungen mit Bitcoin können nicht rückgängig gemacht werden, sie können nur durch den Empfänger zurückgezahlt werden. Sollte eine nicht existente Bitcoin-Adresse angegeben werden, so erkennt Bitcoin den Tippfehler und sendet das Geld nicht an eine ungültige Adresse.

Eine Bitcoin-Transaktion dauert meist wenige Sekunden und wird in der Regel innerhalb von 10-60 Minuten vom Netzwerk bestätigt. Durch eine höhere Transaktionsgebühr kann man selbst die Geschwindigkeit der Bestätigung beeinflussen. Für die Überweisung von größeren Bitcoin-Summen, sollten mehr Bestätigungen (mindestens drei, besser sechs) abgewartet werden. Jede gültige Bestätigung verringert das Risiko einer Überweisung

Bitcoin-Mining: Wie funktioniert Bitcoin-Mining

Bitcoin-Mining bezeichnet den Prozess, dass mithilfe von Arbeits- und Rechenleistung die Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk bestätigt werden.

Bitcoin-Mining-Wie-funktioniert-Bitcoin-Mining

Das Bezahlen mit Bitcoins ist anonym. Weder der Sender, noch der Empfänger kann sehen, wer was bezahlt hat. Das geschieht über die Transaktion in einem Bitcoin Netzwerk. Jede Transaktion wird mit anderen Transaktionen gesammelt und nach einem bestimmten Zeitraum in einem Block zusammengefasst. Dieser Block mit den Transaktionen wird in dem gemeinsamen Kassenbuch, der Blockchain, festgehalten, so dass jeder im Bitcoin-Netzwerk diese Transaktion einsehen kann. Der Bitcoin Miner hat dann die Aufgabe, jede dieser Transaktionen zu bestätigen, im Netzwerk zu verteilen und die Blockchain vor Manipulation zu schützen. Für diese Arbeit wird er entsprechend mit Bitcoins belohnt. Um den Miner zu belohnen sieht das Bitcoins-System vor, dass (derzeit) pro Tag 1728 neue Bitcoins durch Minen erzeugt werden. Zusätzlich erhält der Miner die Transaktionsgebühr, die die Nutzer für ihre Transaktion bezahlen müssen.

„Bitcoin-Algorithmus: (derzeit) pro Tag 1700 neue Bitcoins – im Wert von ca. 6 Millionen Euro“

Sobald ein Block fertig erzeugt wurde und die Transaktionen in die Blockchain fest geschrieben wurden, werden als Belohnung 12,5 Bitcoins ausgeschüttet (aktuell ca. 45.000 Euro). Um jedoch das Schürfen nach Bitcoins zu erschweren, aber auch die Fälschungssicherheit von Bitcoins zu gewährleisten sieht die Bitcoin-Mechanik eine eingebaute Schwierigkeit („Difficulty“ oder „Mining-Difficulty“) vor.

Bitcoin Mining Profit Rechner

Zum Bitcoin-Mining Profit Rechner

Jeder Block enthält außer den Transaktionen und dem digitalen Fingerabdruck des Vorgänger-Blocks auch noch eine lange Zufallszahl. Beim Berechnen eines Blocks muss eine Prüfsumme (Hash) berechnet werden. Damit ist der Hash eine Art Fingerabdruck für eine Liste von Transaktionen, mit dem leicht nachvollziehbar ist, ob diese manipuliert worden sind oder nicht, da sich dann der Hash unterscheiden würde.

Jedoch beinhaltet die Generierung der Prüfsumme (Hash) eine eingebaute Schwierigkeit: Die Prüfsumme muss kleiner sein als ein bestimmter Wert. Dieser Grenzwert hängt von der aktuellen Schwierigkeit „Difficulty“ ab. Je größer die Difficulty ist, desto kleiner ist dieser Schwellwert. Die Difficulty wiederum hängt davon ab, wie lange es gedauert hat, die letzten 2016 Blöcke zu berechnen. Denn laut Bitcoin-Algorithmus sollen ungefähr alle 10 Minuten ein neuer Block erzeugt werden, was bedeutet, dass pro Tag 144 neue Blöcke erzeugt werden. Derzeit wird ein Block mit 12,5 Bitcoins entlohnt, was 1728 Bitcoins pro Tag entspricht.  Falls die letzten 2016 Blöcke in kürzerer Zeit berechnet wurden, wird die Difficulty erhöht. Wurden weniger Bitcoins in dieser Zeit erzeugt, kann die Difficulty auch wieder sinken, was jedoch selten auftritt.

Geld verdienen mit Bitcoin: Lohnt sich Bitcoin Cloud-Mining?

Selber nach Bitcoins zu schürfen ist ein hartes Geschäft. Nicht nur das Sicherstellen des reibungslosen Betriebs des Mining-Equipments und ein gutes Know How für die passende Mining-Hardware sind gefordert, sondern ebenfalls ein gutes wirtschaftliches Verständnis um Profit mit den Bitcoin-Mining zu erwirtschaften. Deswegen wird es immer unattraktiver eigene Bitcoin-Miner zu betreiben: hier kommt Cloud-Mining ins Spiel.

Was steckt hinter Cloud-Mining und lohnt sich Minen von Bitcoins in der Cloud?

Was macht ein Bitcoin-Miner und wie findet dieser die neuen Bitcoins?

Der Bitcoin Miner sucht mit einer speziellen Software nach einem passenden Hash, mit von dem Bitcoin Algorithmus akzeptiert wird, also der aktuellen Difficulty entspricht. Dafür wird innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde eine Zufallszahle in einen Block geschrieben und eine neue Prüfsumme gebildet (Hash). War die Prüfsumme zu groß, wird eine neue Zufallszahl genommen und eine neue Prüfsumme generiert. Wie schnell dieser Prozess mit dem aktuellen Mining Equipment funktioniert wird in Hashes pro Sekunde bzw. Kilo, Mega oder Tera Hashes pro Sekunde angegeben:

Was-macht-ein-Bitcoin-Miner-und-wie-findet-dieser-die-neuen-Bitcoins

Je schneller die Prüfsummen-Berechnung durchlaufen wird, also je mehr Hashes pro Sekunde berechnet werden können, desto höher die Chance eine passende Prüfsumme zu finden. Zwischendurch schreibt das Programm auch die gerade neu empfangenen Transaktionen in den Block.

H/sHashes pro Sekunde1 Hash pro Sekunde
KH/sKilo Hashes pro Sekunde1.000 Hashes pro Sekunde
MH/sMega Hashes pro Sekunde1.000.000 Hashes pro Sekunde
TH/sTera Hashes pro Sekunde1.000.000.000 Hashes pro Sekunde

Wurde ein passender Hashwert gefunden, die Prüfsumme also unter dem geforderten Grenzwert liegt, sendet die Miner-Software den neu geschürften Block an alle Bitcoin-Server. Diese prüfen den Block und sofern dieser bestätigt wird, wird der Block an das komplette Bitcoin-Netzwerk weiterverteilt. Der Miner darf als erste Transaktion in den neuen Block 12,5 Bitcoins an seine eigene Bitcoin-Wallet-Adresse reinschreiben. Somit wurden durch das Erzeugen des neuen Blocks gleichzeitig 12,5 neue Bitcoins geschürft.

Somit-wurden-durch-das-Erzeugen

Die Hashrate des kompletten Bitcoin-Netzwerkes lag im April bei ca. 3,1 Exahashes/s (3.100.000.000.000.000 Hashes pro Sekunde). Multipliziert man diese Zahl mit 600 Sekunden (= 10 Minuten für einen neuen Block), so erhält man 1.860.000.000.000.000.000 Hashes. Dies ist die Anzahl an Hashes, die durchschnittlich berechnet werden müssen, um einen gültigen Block zu erzeugen. Mittlerweile ist die Bitcoin-Hashrate so angestiegen, dass es die doppelte Menge an Hashes benötigt.

Bitcoin Entwicklung

Mittlerweile ist der Bitcoin in aller Munde, insbesondere durch den rasanten Anstieg innerhalb der letzten Monate wird immer mehr in den Medien über Bitcoin berichtet. Die einen berichten von einer großen Revolution der Finanzwelt, die anderen warnen vor einer Blase oder gar einem Schneeballsystem.

Die Geburt: Wie entstanden die ersten Bitcoin?

Die Geburt von Bitcoin war jedoch bereits 2008 und am 03. Januar 2009 entstand das erste Bitcoin-Netzwerk mit dem Schöpfen der ersten 50 Bitcoin. Wenige Tage später veröffentlichte Satoshi Nakamoto die Open-Source-Software „Bitcoin Core“, die das Herzstück von Bitcoin darstellt und an der noch heute weiterentwickelt wird.

03. Januar 2009: Alles begann mit 50 Bitcoin

Hier wurde die noch junge Währung von der Wirtschaftswelt kaum beachtet und als eine Spielerei von Computerfreaks und Hackern abgestempelt. Für unter 0,10$ konnten Bitcoin erworben werden – sofern man die Möglichkeit hatte an Bitcoin zu gelangen. Denn da es damals noch keine Börsen oder Bitcoin-Anbieter gab, erfolgte der Tauschhandel über Foren, E-Mail-Kommunikation und persönlichen Treffen: Nicht wirklich praktikabel für die breite Masse und mit großen Risiken verbunden.

Die teuerste Pizza aller Zeiten: Eine Pizza für mehrere Millionen Dollar

Am 22. Mai jeden Jahres zelebriert die Bitcoin-Gemeinschaft den „Bitcoin Pizza Day“. Denn am 19. Mai 2010 schrieb der Entwickler Laszlo Hanyec in ein Forum, dass er bereit wäre für mindestens zwei Pizzas 10.000 Bitcoin zu bezahlen. Am 22. Mai war es dann soweit, ein Forumsnutzer griff das Angebot auf und tauschte zwei Pizzas gegen 10.000 Bitcoin.  Zum damaligen Zeitpunkt war ein Bitcoin beinahe nichts Wert und Hanyec fand es cool mit dieser digitalen Währung etwas „Echtes“ zu kaufen. Damit gilt er als Pionier in dem Bereich und wurde von der Bitcoin-Gemeinschaft gefeiert. Hanyec bereut seine Entscheidung nicht, obwohl die 10.000 Bitcoin sieben Jahre später, am 22. Mai 2017, über 19 Millionen Euro wert wären: „Die Pizzas waren sehr lecker!“

Die frühen Jahre: Bitcoin & Darknet

Mit der steigenden Popularität, insbesondere durch einen Anstieg des Preises, entstand ein immer größeres Bitcoin-Ökosystem. Erste Tauschbörsen entstanden, so dass es einfacher wurde, Bitcoin gegen US Dollar oder andere FIAT-Währungen zu tauschen. Doch wurde der Bitcoin durch die vermeintliche Anonymität der Kryptowährung verstärkt für eher dubiose oder sogar illegale Transaktionen verwendet. Bitcoin und Darknet wurden häufig in einem Satz verwendet. Auf illegalen Marktplätzen, ähnlich wie Ebay, konnten für einige Bitcoin Drogen oder Waffen ersteigert werden. Da die Nachfrage auf diesen Marktplätzen stieg, entwickelte sich der Preis des Bitcoin entsprechend.

Bitcoin Millionär

Mit dem steigenden Preis kamen auch die Investoren und Spekulanten, also die, die nicht den Bitcoin als anonymes Zahlungsmittel im Darknet verwenden, sondern die an der Innovation und wachsenden Rendite des digitalen Golds partizipieren wollten. Wurde der Bitcoin im April 2011 der Bitcoin für 1$ gehandelt, so mussten im Frühjahr 2014 bereits beinahe 900 Dollar bezahlt werden. Innerhalb 5 Jahren hatte der Bitoin-Wert sich  beinahe 10.000facht! Mit 100 Euro Einsatz wäre man damals nach 5 Jahren Millionär.

Mt. Gox: Bitcoin Hack

Mit dem Fall von Mt. Gox im Jahr 2014 hörten die goldenen Zeiten der jungen Währung  vorerst abrupt auf. Der damals größte Handelsplatz für Bitcoin, über den noch im August 2013 ca. 60% des weltweiten Bitcoin-Handelsvolumens vermittelt wurden, musste im Frühjahr darauf Insolvenz anmelden. Durch einen Hack waren 650.000 Bitcoin verschwunden, wobei man davon ausgeht, dass nur ein kleiner Teil davon wirklich durch einen Hack gestohlen wurde, die meisten Bitcoin jedoch durch Insider unterschlagen wurden. Der Untergang von Mt. Gox zerstörte das jüngst aufgebaute Vertrauen in die digitale Währung, wodurch sich viele Investoren aus Bitcoin zurückzogen.

Heute: Bitcoin-Rally im Jahr 2017

In den Jahren darauf entstand ein immer größeres Bitcoin-Ökosystem, immer mehr Unternehmen, besonders junge Startups beschäftigen sich mit Bitcoin. Außerdem wurde insbesondere die Idee der Blockchain aufgegriffen, wodurch weitere Kryptowährungen entstanden und sich neben Bitcoin in Platz in der neuen digitalen Währungswelt sicherten. 2016 zündete dann die zweite Bitcoin-Welle. Innerhalb eines Jahres verdoppelte sich der Bitcoin-Preis, so dass Anfang 2017 erstmals wieder nach drei Jahren für ein Bitcoin über 1.000 US Dollar bezahlt werden mussten. Der Untergang von Mt. Gox war damit endgültig verdaut. Dies löste eine regelrechte Bitcoin-Rally aus, die den Wert eines Bitcoin innerhalb von sechs Monaten vervierfachte.

Was ist ein Bitcoin Satoshi?

Ein Satoshi ist die kleinste Einheit der Bitcoin-Währung. Dabei wurde die kleinste Einheit nach dem Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto benannt. Unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto wurde das erste Mal das Bitcoin-Zahlungssystem 2008 in einem White Paper beschrieben. Welche Person sich hinter diesem Pseudonym verbirgt, ist bis heute unbekannt. Wie viele Satoshis sind ein Bitcoin? Ein Bitcoin besteht aus 100.000.000 Satoshis. Somit ist ein Satoshi 0.00000001 Bitcoin.

1 Satoshientsprechen0,00000001 Bitcoin
10 Satoshientsprechen0,0000001 Bitcoin
100 Satoshientsprechen0,000001 Bitcoin
1 000 Satoshientsprechen0,00001 Bitcoin
10 000 Satoshientsprechen0,0001 Bitcoin
100 000 Satoshientsprechen0,001 Bitcoin
1 000 000 Satoshientsprechen0,01 Bitcoin
10 000 000 Satoshientsprechen0,1 Bitcoin
100 000 000 Satoshientsprechen1 Bitcoin

Was ist Bitcoin Cash?

Bitcoin Cash ist eine, durch eine Miner-Activated-Hard-Fork (MAHF) entstandene Kryptowährungen, die durch eine am 1. August 2017 um 12:20 Uhr (14:20 Uhr deutsche Zeit) durchgeführte Absplittung von der Bitcoin-Blockchain gebildet wurde. Die Abspaltung wurde sehr kontrovers diskutiert und führte zu viel Unsicherheit vor und kurz nach dem 1. August. Bis zum Zeitpunkt der Aufspaltung teilen sich beide Währungen, Bitcoin und Bitcoin Cash, eine gemeinsame Blockchain und haben bis zu dem genannten Zeitpunkt eine gemeinsame Historie. Dadurch erhielten alle Bitcoin-Besitzer zum Zeitpunkt der Trennung die gleiche Menge an Bitcoin als auch an Bitcoin Cash: Wer vor dem 1. August zehn Bitcoin besaß, besaß nach dem 1.August zehn Bitcoin und zehn Bitcoin Cash.

Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin Cash und Bitcoin?

Bitcoin Cash basiert auf der Mutterwährung Bitcoin und setzt auf diesen Quellcode. Bis zu dem 1. August 2017 haben beide Coins auch die gleiche Historie, also die gleichen Daten in der Blockchain. Mit dem Hard-Fork trennte sich jedoch Bitcoin Cash von Bitcoin ab und fügte eigene Software-Bestandteile dem eigenen Code hinzu. Einer der Hauptgründe war die Aktivierung von SegWit bei Bitcoin, die die Unterstützer von Bitcoin Cash nicht mittragen wollten. SegWit gilt als eine Lösung um die Skalierungsprobleme von Bitcoin zu lösen. Die Befürworter von Bitcoin Cash implementierten andere Lösungsansätze in den Code von BCH, wie die Vergrößerung der Blockgröße auf acht Megabyte, was eine Verachtfachung der Blockgröße zu dem Zeitpunkt bedeutete. Damit können mehr Transaktionen in einem Block gespeichert und dadurch mehr Transaktionen durchgeführt werden.

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