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Ende in Sicht: Diem plant laut Berichten, Vermögenswerte zu verkaufen

  • Diem, zuvor Libra, wurde von Facebook vorgeschlagen, bevor es in Meta umbenannt wurde
  • Das Stablecoin-Projekt hat seit seinem Start nicht viele gute Tage gesehen
  • Nun scheint es, als hätte der Diem-Verein endgültig aufgegeben

Das von Meta im Oktober 2019 ins Leben gerufene Stablecoin-Projekt Diem wurde als Stablecoin angekündigt, der schließlich für alle Anwendungen von Meta verwendet werden sollte. Diese Erwartungen haben sich anscheinend zerschlagen.

Bloomberg berichtet, dass die Führungskräfte des Projekts mit Investmentbankern gesprochen haben, um einen Verkauf der Vermögenswerte einzuleiten und das Geld an die ursprünglichen Investoren zurückzugeben. Die Gespräche befinden sich jedoch noch in einem frühen Stadium, und die Suche nach einem Käufer ist nicht garantiert.

Die Gruppe sucht auch nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Ingenieure nach der bevorstehenden Schließung des Unternehmens. Es ist erwähnenswert, dass das Projekt von einigen der großen Tech-Namen unterstützt wird, darunter Spotify, Coinbase, Uber, Temasek und Andreessen Horowitz.

Endloser Streit mit den Aufsichtsbehörden

Diem hat während seines gesamten Laufs häufig Rückschläge von Aufsichtsbehörden in mehreren Fragen erlebt. Als Diem Ende 2019 zum ersten Mal ins Rampenlicht trat, plante es, sich als globaler Finanzdienstleister zu etablieren.

Das Projekt wurde behördlich abgelehnt und musste die vorgeschlagene Implementierung des Coins optimieren, daher die Umbenennung in Diem.

Diem würde eine einzelne Stablecoin implementieren, die an den USD gekoppelt ist, anstatt einen Korb von Stablecoins, der durch einzelne globale Fiat-Währungen gedeckt ist. Doch selbst das beruhigte die Aufsichtsbehörden nicht, da sie argumentierten, dass eine solche Stablecoin Probleme mit der Finanzstabilität schaffen würde.

Das Missverständnis zwischen den Regulierungsbehörden und Diem ist nie ganz ausgeräumt worden. Es tauchte vor kurzem wieder auf, als Facebook Versuche für seine Novi-Wallet (früher Calibra-Wallet) startete. Als Novi im vergangenen Oktober ein Pilotprogramm startete, forderten Gesetzgeber, darunter die Abgeordnete Elizabeth Warren aus Massachusetts, die Schließung sowohl des Diem- als auch des Novi-Wallet-Projekts.

Ein Schlag von innen

Diem hatte zwar nur mit den Regulierungsbehörden zu kämpfen, aber der Kampf wurde noch härter, als im vergangenen Oktober bekannt wurde, dass Metas Novi-Projekt den Pax-Dollar-Stablecoin (USDP) anstelle von Diem zur Abwicklung von Nutzertransaktionen verwenden würde.

Damals erklärte der Projektleiter von Novi, David Marcus, dass es sinnvoll sei, einen Stablecoin (USDP) zu verwenden, der seit über drei Jahren einwandfrei funktioniere. Er versicherte jedoch, dass Diem immer noch im Visier des Projekts sei und Novi darauf zurückgreifen würde, sobald der Stablecoin die behördliche Genehmigung erhalten habe.

Dies war ein enormer Rückschlag für einen bereits geschwächten Coin, da Diem eigentlich für die Meta-Franchise gedacht war.

David Marcus, der auch der Leiter der Kryptoabteilung bei Meta war, hat das Social-Media-Unternehmen inzwischen verlassen. Meta-CEO Mark Zuckerberg könnte ein oder zwei Worte zum geplanten Verkauf des Stablecoin-Projekts sagen, das er einst vor dem Kongress so vehement verteidigt hat.

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