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Niederlande kündigen striktere Krypto-Regulierung an

Als weiteres Land, das die Zügel für den Kryptomarkt anzieht, stehen nun die Niederlande fest. Ab dem kommenden Jahr sollen strengere Regeln greifen.

Wie schnell kommen die schärferen Richtlinien?

Das Hauptargument für die Schaffung von Regulierungen auf nationaler und internationaler Ebene ist stets dasselbe, nämlich der Kampf gegen Geldwäsche. Auch das Engagement gegen die Terrorfinanzierung taucht in Erklärungen von Behörden und Regierungen generell auf. Für Investoren, die Bitcoin kaufen und Kryptowährungen über Börsen handeln möchten, stellen die zunehmend strengeren Auflagen immer öfter ein Hindernis dar. So wird es nun vermutlich bald auch Anbietern von ICOs, Anlegern und Kryptobörsen in den Niederlanden gehen. Denn das amtierende Kabinett des Landes arbeitet mit Feuereifer daran, den Kryptomarkt endlich strenger zu regulieren als bisher. Das Ziel vor Ort ist es nach Regierungsmeldungen nicht allein, Geldwäschern das Leben schwerer zu machen. Im Idealfall soll die Umsetzung des neuen Aktionsplans Geldwäsche-Versuche sogar vollends verhindern.

Land folgt auch Aufforderungen vonseiten der EU

Angesichts dieser Ankündigungen sorgen sich Handelsplattformen wie Kryptobörsen für das Trading von Ethereum, Litecoin und freilich Bitcoin, dass sie in Zukunft deutlich mehr Aufwand beim Handel erwartet. Für die Betreiber der Börsen wird dies vor allem in Sachen Datenschutz und Legitimierung erhebliche Mehraufwand bedeuten. Das jedenfalls lassen die Stellungnahmen des amtierenden Finanzministers und seines Kollegen aus dem Justizministerium schon jetzt vermuten. Sie haben gemeinsam den besagten Plan ausgearbeitet und nun vorgestellt. Die Niederlande bzw. vor allem die Metropole Amsterdam war der Europäischen Union schon länger wegen fehlender Regulierungen ein Dorn im Auge. Sogar als eine Oase für Schwarzgeld-Besitzer hatten EU-Instanzen die Stadt in der Vergangenheit tituliert. Um dies nicht auf sich sitzen zu lassen, kündigt die Regierung des Landes jetzt weitreichende Konsequenzen an.

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Politik will Geldwäsche vollständig auslöschen

Insbesondere die bisher umfassende Anonymität hat die Politik ins Visier genommen, denn versteckte Geldabflüsse sollen zukünftig nicht mehr möglich sein. Allein stehen die Niederlande mit ihren Plänen nicht, denn auch andere EU-Staaten haben Verschärfungen ihrer Regelwerke für die Kryptobranche angekündigt. In den Niederlanden soll der kritisierten Krypto-Anonymität schon 2020 ein Riegel vorgeschoben werden. Ein Argument, das sicher nicht für jeden Coin-Besitzern nachvollziehbar ist: Die Politiker äußerten, auch im Interesse der Marktteilnehmer tätig zu werden. Zumal auch unklar ist, in welchem Umfang Bitcoin und Co. mit kriminellem Hintergrund zwischen Wallets transferiert werden.

Featured Image: Von Ruud Morijn Photographer | Shutterstock.com

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