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Iran will Kryptomarkt regulieren, um mehr Steuereinnahmen zu erzielen

Der Iran hat Pläne zur Ausweitung der Mining-Aktivität in den kommenden Jahren.

Die iranische Nachrichtenagentur ArzDigital berichtete von der Veröffentlichung eines Vorschlags durch das iranische Parlament zur Einbeziehung von Kryptowährung in die bestehenden Regelungen für Fremdwährungen und Devisenschmuggel.

Im Falle einer Genehmigung würde dies bedeuten, dass iranische Kryptobörsen bei der iranischen Zentralbank eine Lizenz einholen müssen. Ferner müssten sie die alten Richtlinien für den Fremdwährungshandel befolgen. Es ist jedoch noch unklar, wie bereits etablierte Börsen eine Lizenz beantragen oder bestehende Vorschriften an die Blockchain-Technologie anpassen würden.

Hinzu kommt, dass der iranische Markt nicht nur aus einheimischen und außerbörslichen Händlern besteht. Im Gegensatz zu Fiat-Börsen gibt es im Iran mehrere Kryptobetriebe, die ihren Sitz offiziell in anderen Ländern haben. Die neuen Lizenzierungsrichtlinien beinhalten noch keine weiteren Ratschläge zu dezentralisierten Ökosystemen.

So sind beispielsweise die Kryptobörse UTByte sowie das Token-Projekt von KingMoney in Schweden unter einer Dachgesellschaft namens Sweden Invest Group AB registriert. Diese wird von Reza Khelili Dylami, einem schwedisch-iranischen Geschäftsmann, geleitet. Solche Projekte sind umstritten und werden in einigen Farsi-Blogs als „vernetzter Betrug“ angeprangert. Es wird angemerkt, dass sie zum Zweck der Durchführung grenzüberschreitender Transaktionen an Iraner vermarktet wurden.

„UtByte hat etwa 13,8 Millionen Dollar BTC erhalten und verfügt über starke Geschäftsverbindungen zu iranischen Kryptowährungsdiensten und -börsen.“, bestätigt Chainalysis, ein bekanntes Blockchain-Analyseunternehmen.

Die neuen Maßnahmen erfolgen, nachdem die Trump-Administration ihre Besorgnis darüber geäußert hat, dass die Iraner Kryptowährung benutzen könnten, um US-Sanktionen zu umgehen.

Im vergangenen Februar veröffentlichte das Forschungszentrum des iranischen Parlaments einen Bericht, in dem darauf hingewiesen wurde, dass die im Januar erteilten Krypto-Mining-Lizenzen eine Steuereinnahmequelle sein könnten. Ein anderer Vorschlag desselben Zentrums besagte, dass die Regierung in der Lage wäre, mehr als eine Milliarde Dollar an jährlichen Einnahmen aus der inländischen Krypto-Mining-Industrie zu erzielen, die derzeit auf 8,5 Milliarden Dollar geschätzt wird.

Darüber hinaus empfahl der Bericht auch, dass die Regierung einen Teil des Budgets 2021 für Krypto-Mining reservieren solle. Die Einzelheiten dieses Vorschlags sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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