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Monats-Zusammenfassung: Coinbase an der Börse, Institute strömen Kryptos zu

Der Kryptowährungsraum hat im vergangenen Jahr massiv an Akzeptanz gewonnen. Mit JPMorgan, das wohlhabenden Kunden Zugang zu Bitcoin-Fonds bieten wird, steigt diese weiter.

Für den Kryptoraum war dieser Monat sehr ereignisreich. Die Kryptobörse Coinbase startete offiziell an der NASDAQ-Börse und wurde dadurch zum derzeit wertvollsten Unternehmen der Branche. In der selben Woche erreichte der Bitcoin ein neues Allzeithoch in der Nähe von 65.000 US-Dollar, was einem Kursanstieg um 100 % seit Jahresbeginn entspricht. Schließlich wurde Gary Gensler als neuer SEC-Vorsitzender bekannt gegeben. Diese Ernennung sorgte im amerikanischen Kryptoraum für Optimismus, da man glaubt, dass bald ein Bitcoin-ETF auf den Plan treten wird.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen durch Finanzinstitutionen setzte sich diesen Monat fort, als das zu PayPal gehörende Unternehmen Venmo ankündigte, dass seine Nutzer nun Kryptos auf seiner Plattform kaufen, verkaufen und speichern können. Die über 70 Millionen Nutzer von Venmo können nun Kryptowährungen direkt über die App kaufen. China erkannte Kryptowährungen erstmals als Anlagevermögen an. Ein stellvertretender Gouverneur der PBoC sagte, die Zentralbank sehe Kryptowährungen als alternative Investmentvehikel an und müsse Vorschriften einführen, um die Sicherheit der Investoren zu gewährleisten. Schließlich kündigte das von Facebook geführte Projekt Diem an, noch vor Jahresende seinen ersten Stablecoin auf den Markt zu bringen. Das zuvor unter dem Namen Libra bekannte Projekt wurde 2019 ins Leben gerufen, hatte aber weltweit mit regulatorischen Herausforderungen zu kämpfen.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Nachrichten dieser Woche:

JPMorgan wird Privatkunden Zugang zu Bitcoin-Fonds bieten

Als eines der größten Investmentbanken der Vereinigten Staaten wird JPMorgan Chase seinen Privatkunden einen Zugang zu Bitcoin-Fonds anbieten. Es wird erwartet, dass die 3-Billionen-Dollar-Bank den Service in den kommenden Monaten einführen wird, um wohlhabenden Investoren die Einbindung der digitalen Top-Währung zu ermöglichen. JPMorgan würde damit in die Fußstapfen von Morgan Stanley und Goldman Sachs treten. Diese haben bereits damit begonnen, ihren Kunden einen solchen Service anzubieten. Der Schritt wäre ein Perspektivwechsel für JPMorgan, da die Bank und ihr CEO in der Vergangenheit dem Bitcoin und Kryptowährungen kritisch gegenüber standen.

PayPal-CEO: Interesse an Kryptowährungen war immens

PayPal stieg vor ein paar Monaten in den Kryptowährungsraum. Der CEO enthüllte, die Nachfrage nach Kryptos auf ihrer Plattform habe die Erwartungen übertroffen. Dem TIME-Magazin sagte Dan Schulman, PayPal habe den Krypto-Raum in den letzten sechs Jahren beobachtet, aber gedacht, dass es zu früh sei, um Dienstleistungs-Angebote zu starten. Er wies jedoch darauf hin, dass die Nachfrage auf der Krypto-Seite um ein Vielfaches über dem lag, was das Unternehmen erwartet hatte. Es gibt große Aufregung um Kryptowährungen, da immer mehr Menschen in ihnen alternative Investitionsmöglichkeiten sehen. Das Wachstum führte dazu, dass die PayPal-Tochter Venmo begonnen hat, seinen Kunden Kryptowährungsdienste anzubieten. Venmo-Kunden können Kryptowährungen nun direkt über ihr Konto kaufen, verkaufen und halten.

Tesla verkaufte Bitcoins im Wert von 272 Millionen US-Dollar

Der Elektroautohersteller Tesla hat in seinem letzten Ergebnisbericht bekannt gegeben, dass er 10 % seiner Bitcoin-Bestände verkauft und damit 272 Millionen US-Dollar verdient hat. Das Unternehmen kaufte Anfang des Jahres Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden USD und ist damit eines der Unternehmen mit den höchsten Bitcoin-Beständen. Tesla begann zudem, Bitcoins als Zahlungsmittel für seine Elektrofahrzeuge zu akzeptieren. Trotz des Bitcoin-Verkaufs im Wert von 272 Millionen USD hält Tesla die Kryptowährung immer noch in einer Größenordnung von 2,5 Milliarden USD. Tesla kaufte den Bitcoin, als dieser um 39.000 USD gehandelt wurde. Die Kryptowährung stieg innerhalb weniger Monate auf ein neues Allzeithoch über 63.000 USD. Das Unternehmen bleibt weiterhin einer der größten Bitcoin-Inhaber weltweit.

Deutschland öffnet den Kryptoraum für institutionelle Investoren

Eine der wichtigsten Entwicklungen dieser Woche kam aus Deutschland. Europas führende Volkswirtschaft verabschiedete eine neue Gesetzgebung, die es Tausenden von institutionellen Investmentfonds erlauben würde, bis zu 20 % ihres Portfolios in Kryptowährungen zu investieren. Das Gesetz würde mehr als 4.000 Spezialfonds Investitionen in die führende Kryptowährung ermöglichen. Die Entwicklung ist enorm, bedenkt man, dass Spezialfonds über 1,8 Billionen Dollar kontrollieren. Die Annahme von Kryptowährungen durch diese Investmentfonds könnte dem Kryptoraum fast 450 Millionen Dollar einbringen. Die Gesetzgebung soll auch Deutschlands Position als eines der führenden globalen Finanzzentren aufrechterhalten.

US-amerikanische SEC verschiebt Entscheidung zu VanEcks Bitcoin ETF

Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) spielte diese Woche eine bekannte Karte aus, als sie ihre Entscheidung zur Genehmigung oder Ablehnung des VanEck Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) verschob. Es war erwartet worden, dass die Regulierungsbehörde in ein paar Tagen über den Vorschlag entscheiden würde. Nun aber hat sie sich auf Juni vertagt. Für das Treffen einer Entscheidung bleiben der SEC normalerweise 45 Tage Zeit, nachdem sie öffentlich bestätigt hat, dass sie mit der Prüfung eines Antrags begonnen hat. Allerdings kann die Kommission ihre Prüfung um bis zu 240 Tage nach der ersten Einreichung verlängern. Die Vereinigten Staaten müssen immer noch den ersten Bitcoin-ETF-Antrag genehmigen, während Kanada Anfang des Jahres drei Anträge genehmigt hat.

Binance wird bald seinen NFT-Marktplatz starten

Binance, eine der Top-Kryptobörsen weltweit, wird im Juni seinen Marktplatz für nicht-fungible Token (NFT) starten. Die Entscheidung kommt zu einer Zeit, in der NFTs in mehreren Branchen für Schlagzeilen sorgten. NFTs sind zum Trend in Branchen wie Kunst, Musik, Film und Sport geworden. Binance pocht darauf, dass seine NFT-Plattform Nutzern die notwendige Liquidität bieten wird, um den Handel mit digitalen Kunstwerken zu vereinfachen. Die Börse sagte, der NFT-Marktplatz werde Künstler, Urheber und Krypto-Enthusiasten weltweit zusammenbringen.

NFL-Stars Culkin und Lawrence akzeptieren Kryptowährungen

Weitere Nachrichten zur Akzeptanz von Kryptowährungen kamen diese Woche aus der National Football League (NFL). Trevor Lawrence und Sean Culkin unterzeichneten Verträge, bei denen sie einen großen Teil ihres Gehalts und ihrer Endorsements in Kryptowährungen erhalten werden. Trevor Lawrence unterzeichnete einen Endorsement-Vertrag mit Sam Bankman-Frieds Blockfolio. Als Teil des Vertrags hat Lawrence bereits seinen Bonus in Bitcoins erhalten. Die Zahlung wurde auf sein persönliches Blockfolio-Konto überwiesen. Sean Culkin ist der erste NFL-Spieler, der zustimmte, 100 % seines Gehalts in Bitcoins zu erhalten. Der Spieler der Kansas City Chiefs erhält sein Gehalt in Höhe von 920.000 US-Dollar dieses Jahr in Bitcoins. Culkin sagte, dass ihn sein immenser Glaube an Kryptowährungen als ultimativen Wertspeicher überzeugt hat, die langfristige Investition zu tätigen.

Paxos wird zur staatlich geprüften Krypto-Bank

Paxos ist die neueste Kryptowährungsfirma, die eine bedingte Genehmigung für eine Banklizenz vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) erhielt. Diese Genehmigung macht Paxos zu einer staatlich geprüften Bank. Die Genehmigung ermöglicht es Paxos, in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten zu arbeiten. Der Erhalt der OCC-Zulassung erlaubt einem Unternehmen einen einfacheren Betrieb, da es nicht von jedem Staat eine individuelle Banklizenz einholen muss. Paxos schließt sich nun Anchorage und Protego an, die Anfang des Jahres ihre OCC-Zulassung erhalten haben.

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