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On-Chain-Kennzahlen sprechen für institutionelle Akzeptank von Bitcoin

Morgan Stanley und Goldman Sachs bieten beide ein Engagement in Bitcoin (BTC) an, da die Volatilität von Bitcoin und die Korrelation zu anderen Assets abnimmt

2021 ist bisher ein erstaunliches Jahr für das Wachstum von Kryptowährungen. Gestern überschritt die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen erstmals die Marke von 2 Billionen US-Dollar, nachdem sie vor nur drei Monaten im Januar 1 Billion US-Dollar erreicht hatte.

Der Bitcoin hat mit 1,1 Billionen US-Dollar den weitaus größten Marktanteil. Jetzt ist es ihm auch gelungen, eine ganze Woche lang mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Billion US-Dollar zu notieren und wird das auch weiterhin tun, solange sein Kurs über 53.566 US-Dollar bleibt.

Laut Daten von Glassnode ist das Transaktionsvolumen im Gleichschritt mit dem Kurs gestiegen, was darauf hindeutet, dass Bitcoins Hausse gerechtfertigt ist und dass er diese Niveaus aufrecht erhalten kann. 10,6 % des zirkulierenden Angebots (1,98 Mio. BTC) wurden oberhalb der Marke von 1 Billion US-Dollar gehandelt und bilden damit eine der stärksten On-Chain-Unterstützungen, seitdem der Bitcoin-Kurs zwischen 11.000 und 12.000 US-Dollar lag.

Ein weiteres vielversprechendes Zeichen ist, dass der Bitcoin nicht mehr so unberechenbar scheint wie bisher. Letzte Woche wurde er innerhalb einer relativ engen Spanne von 5,4 % gehandelt, während sich seine realisierte Volatilität über sechs Monate laut einem Bericht von Bloomberg bei etwa 73 % stabilisiert hat.

Das ist deshalb relevant, weil die meisten institutionellen Anleger bisher trotz der beeindruckenden Gewinne von Bitcoin zögerten, in einen Vermögenswert zu investieren, der an einem einzigen Tag um bis zu 30 % steigen oder fallen kann.

Dazu kommt Bitcoins Korrelation mit anderen Vermögenswerten. Ein Quartalsbericht von Coindesk Research zeigte kürzlich, dass die Korrelation von Bitcoin zu Gold, dem US-Dollar und dem S&P 500 in den letzten Monaten abgenommen hat.

Viele traditionelle Anleger haben diese Vermögenswerte bereits in ihrem Portfolio und das Hinzufügen eines zusätzlichen Vermögenswerts mit geringer Korrelation zu diesen Vermögenswerten reduziert die Volatilität ihres Gesamtportfolios. Diese Methode wird auch als Diversifikation bezeichnet und ist auf den traditionellen Märkten ein beliebter Mechanismus zur Absicherung von Portfolios.

Das sind alles positive Signale für Finanzinstitute, die die Akzeptanz von Bitcoin weiter vorantreiben könnten. Morgan Stanley hat vor kurzem angekündigt, dass eine Reihe ihrer Investmentfonds mit Bitcoin-Engagement angeboten werden. Auch Goldman Sachs will seinen Vermögensverwaltungskunden bald Bitcoin-Investitionen anbieten.

Da Bitcoin als Diversifizierungsanlage immer beliebter wird, könnte eine neue Welle der institutionellen Akzeptanz unmittelbar bevorstehen.

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