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Was bedeutet der offene Brief an die Cardano Community für die Zukunft?

Wer Cardano genau im Blick hat, der stellte auch fest, inwiefern sich die ADA Community unzufrieden mit der Cardano Foundation zeigte. Dessen vergleichsweise schwache Leistung über die letzten Monate hinweg sorgte für Kritik. Doch wie genau fallen die Kritikpunkte aus und welche Schritte muss das Unternehmen jetzt als Reaktion einleiten?

Einzelperson setzt Dezentralisierung außer Kraft

Das System Cardanos ist ein umfangreich geplantes. Es basiert auf drei Säulen, die es kontrollieren sollen. Diese Säulen heißen IOHK, Emurgo und Cardano Foundation. Letztere wurde nun in einem offenen Brief von IOHK und Emurgo scharf kritisiert. Der durchaus lange Brief war an die Community rund um die Kryptowährung Cardano adressiert und wurde von Charles Hoskinson, Geschäftsführer von IOHK, über die sozialen Medien veröffentlicht. Alle drei Säulen wurden zur Dezentralisierung eingeführt, um somit die Entscheidungen in mehrere Hände zu legen. Der Aufgabenbereich der Cardano Foundation lag dabei in der Beschaffung von Marktrechten, Aufsichtsbehörden, Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit. Nach Ansicht der anderen Seite mit IOHK sowie Emurgo hat die Foundation ihre Aufgaben überaus unzureichend erfüllt.

Im öffentlichen Brief wird unterstrichen, dass „die Foundation tatsächlich von Herrn Parsons kontrolliert wurde“, wobei diese Konzentration auf eine Einzelperson bereits seit dem 14. Juli 2017 für das Gegenteil der Dezentralisierung sorgte. Die Folge der in Augen von Emurgo und IOHK fehlenden Leistungsfähigkeit könnte ein Bruch zwischen den Parteien sein. Dies ist zumindest die Empfehlung der anderen Teile auf Führungsebene. Des Weiteren sollen viele Maßnahmen ergriffen werden, um eine positive Entwicklung des ADA Kurses in der Zukunft zu gewährleisten. Dafür sollen vor allem durch Emurgo passende Community-Mitglieder gewonnen werden, um aktiv an der Gestaltung mitzuwirken. Laut des Briefes denkt die IOHK auch daran, Mitarbeiter von der Cardano Foundation zu übernehmen.

Meetups, Events und Bildung das Auftragsgebiet der Community-Manager

Die deutlich stärkere Einbindung der eigenen Community ruft nachvollziehbarerweise Fragen hervor. Was genau sollen die Aufgaben sein, die man den ausgewählten Managern anvertraut? Diese sollen laut offenem Brief vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit liegen. Die bereits vorhandenen Mitglieder und Investoren, die über den Broker eToro, die Exchange Binance oder andere Handelsplattformen in Cardano investieren, sollen andere Menschen anlocken, es ihnen gleichzutun. Entsprechend viel Einsatz würde von den Kandidaten erwartet werden. Dazu gehört unter anderem auch die Planung von Meetups und Events sowie die Kontrolle über die diversen Bildungsmaßnahmen, die über Cardano und dessen Eigenschaften informieren sollen.

Weiterhin sind IOHK und Emurgo laut Berichten daran interessiert, Initiativen in Japan zu starten, die den Zugang zu Exchanges erleichtern soll. Dank deren Liquidität handelt es sich bei Krypto Exchanges um einen zentralen Punkt der Pläne von Cardano. Weiterhin solle sich die Cardano Foundation freiwillig den Schweizer Behörden stellen, um eine Untersuchung hinsichtlich der Finanzmittel und deren Herkunft einzuleiten. Um eine möglichst hohe Transparenz zu gewährleisten, solle der Prozess öffentlich stattfinden, um die Community entsprechend einzubinden.

Featured Image: Andreas Prott

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