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Weiss Rating: Bitcoin, Ripple und EOS liegen vorn

Das Analysehaus Weiss Ratings hat eine aktuelle Bewertung von Kryptowährungen veröffentlicht. Das Resultat: Wird die schwache Kursentwicklung der letzten zwölf Monate ausgeblendet, erhalten mehrere Coins Bestnoten.

Weiss Ratings hat 122 Kryptowährungen unter die Lupe genommen und anhand von vier Kriterien bewertet. Die vier Kriterien: Technologie, Adaption, Risiko und Ertrag. In einem Teilrating, das ausschließlich Technologie und Adaption berücksichtigt, wurden Bitcoin, Ripple und EOS mit der Bestnote A ausgezeichnet.

Bestnoten nur unter Ausklammerung der Baisse

Bitcoin sehen die Analysten gut positioniert: Der Coin könnte zu einem beliebten Asset für Sparer und Investoren werden. Positiv erwähnt wird das Lightning Network. Ripple wird als naheliegender Konkurrent des Zahlungsnetzwerks Swift gehandelt und überzeugt die Analysten deshalb durch ein konkretes Anwendungsfeld. Auch XRP erhielt deshalb die Bestnote A. EOS wird als führender Coin bezeichnet, der Ethereum herausfordert und das Rückgrat des neuen Internets werden könne. Auch EOS erhält deshalb durch Weiss Rating die Bestnote A.

Ethereum wurde in dem Teilrating mit der Note A- bewertet. Das Netzwerk sei die am häufigsten genutzte Plattform für Smart Contracts, sehe sich aber derzeit Schwierigkeiten im Hinblick auf die Skalierung gegenüber. Cardano erhielt die Note B+. Das Netzwerk stelle die fortschrittlichsten Smart Contract Lösungen und mache auch bei Geldpolitik und Führung einen guten Eindruck. Die Note B+ wurde auch den Kryptowährungen Steem, NEO, Zcash, Litecoin und Stellar zuteil.

Diversifikation empfohlen

Unter Berücksichtigung von Risiko und Rendite erhält dagegen keine einzige Kryptowährung die Bestnote A. Vier Währungen (EOS, Ripple, Bitcoin und Binance) erhalten demnach ein B-. Die anderen werden mit den Noten C, D oder E bewertet. Die Noten D und E stehen für schwache oder sehr schwache Bewertungen.

Weiss Rating empfiehlt Investoren, Kryptowährungen mit einer starken technologischen Basis und vorangeschrittener Adaption zu bevorzugen und stets die Verlustrisiken zu berücksichtigen. Insbesondere wird Diversifikation empfohlen. Die Autoren des Ratings rechnen vor: Wer zu Beginn des Jahres 2017 100 USD in Bitcoin investiert hat, hätte heute 400 USD. Im selben Zeitraum sei der Weiss 50 Crypto Index von 100 auf 620 Punkte gestiegen. Der Weiss MidCap Crypto Index sei im selben Zeitraum von 100 auf 2742 Punkte gestiegen. Längst nicht alle Beobachter empfehlen eine breite Streuung auf dutzende Kryptowährungen. Viele Analysten gehen davon aus, dass am Ende nur eine relativ kleine Zahl von Kryptowährungen überleben wird.

Trotz der seit mehr als einem Jahr andauernden Baisse scheint die Adaption von Kryptowährungen in der breiten Öffentlichkeit voranzuschreiten. Dazu tragen nicht zuletzt Banken und andere institutionelle Marktteilnehmer bei, die in wachsender Zahl Lösungen zum Beispiel im Bereich Custody entwickeln.

Featured Image: Black Salmon / Shutterstock.com

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