Was ist Stellar Lumens?

Stellar setzt sich für einen einfachen, günstigen und schnellen Zahlungsverkehr auf internationaler Ebene ein. Wenn Kryptowährung überhaupt Anschluss an bestehende Finanzinstitutionen suchen, sind sie wie etwa Ripple vornehmlich auf Banken und Unternehmen ausgerichtet. Stellar geht es hingegen in erster Linie um Individuen und insbesondere um Menschen in der Dritten Welt, die bisher keinen Zugang zu globalen Finanzmärkten hatten. Dafür entstand ein besonderes Zahlungsnetzwerk auf der Basis der Blockchain-Technologie.

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Was ist Stellar Lumens?

(XLM)

Stellar

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Wie funktioniert Stellar Lumens?

Stellar (XLM) ist das Ergebnis einer Fork von Ripple. Eine Fork bezeichnet die Abspaltung einer Kryptowährungssoftware, wobei ein Großteil des Codes erhalten bleibt. Entsprechend ähneln sich Ripple und Stellar in vielen Belangen.

Beide Projekte verfolgen das Ziel, Zahlungen und Geldüberweisungen auf internationaler Ebene einfacher, kostengünstiger und schneller zu gestalten. Ripple richtet sich dabei an die großen Banken und Unternehmen. Stellar hingegen strebt nach einer universellen Lösung, die auch individuelle Akteure mit einbezieht. Die Menge an XLM ist nicht limitiert.

Stellar Lumens baut auf einem Netzwerk aus „Anchors“ (Anker) auf. Diese Anchors ähneln den Nodes gängiger Blockchains. Sie verarbeiten nicht nur die Transaktionen der Stellar Lumens, sondern übernehmen auch die Aufgabe, sie in andere Währungen umzutauschen. Die Kryptowährung Stellar übernimmt die Funktion eines Schuldscheines, der für andere Währungen steht. Wenn beispielsweise eine Person einen Betrag in US-Dollar an eine andere Person sendet, die im Euroraum lebt und den Betrag in Euro erhalten soll, dann tauschen diese Anchors die Fiatwährungen in Stellar Lumens um und wieder zurück. Im Beispiel wandelt der Anchor die Dollar in XLM um und sendet sie in dieser Form zum Empfänger in Europa, wo sie in den entsprechenden Euro-Betrag zurückgewechselt werden. Banktransaktionen dieser Art sind zumeist mit hohen Kosten und Zeitverlust verbunden. Mit Stellar dauert die Transaktion nur wenige Sekunden und die Gebühren fallen kaum ins Gewicht.
Dieses Zahlungsnetzwerk hilft vor allem Menschen in der Dritten Welt, für die die Transaktionen über Ländergrenzen hinweg zu teuer sind. Stellar sucht auch die Nähe zu einigen Unternehmen wie IBM und BlackRock.

Wer hat Stellar Lumens entwickelt?

Die Entwicklung des Stellar-Netzwerkes begann im Jahr 2014. Initiiert wurde das Projekt von Jed McCaleb, dem Gründer der Kryptobörse Mt. Gox und Mitbegründer von Ripple. Zur Einrichtung der Stellar Development Foundation kooperierte Jed McCaleb mit Patrick Collison, dem Chef des amerikanischen Technologieunternehmens Stripe. Bei der Stellar Development Foundation handelt sich um eine Non-Profit-Organisation.

Was sind die Vor- und Nachteile von Stellar Lumens?

Stellar Lumens setzt auf Dezentralität und einen besonderen Konsensmechanismus. Bei dem „Stellar Consensus Protocol“ ist es nicht mehr nötig, dass jeder Teilnehmer des Netzwerkes die Transaktionen bestätigt. Stattdessen reicht die Verifizierung durch einen kleinen Teil des Netzwerks aus. Mit der Zeit zeigt sich dann, welche Teilnehmer besonders vertrauenswürdige Knotenpunkte bilden. Die Gebühren für Transaktionen betragen nur 0,00001 Lumens. Transaktionen dauern in der Regel fünf Sekunden. Zu den Partnern von Stellar gehören bedeutende Unternehmen wie IBM und der amerikanische Vermögensverwalter BlackRock. Weitere Vorteile sind das hohe Kurspotenzial. Nicht zuletzt verfügt das Netzwerk über gute Aussichten, in der Zukunft eine weite Akzeptanz und Verbreitung zu erreichen, denn Stellar bietet für viele Menschen einen echten Alltagsnutzen.

Bisher hat es Stellar freilich noch nicht geschafft, die eng verwandte Währung Ripple nach Marktkapitalisierung zu überholen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass es bei Stellar kein Mining gibt. Für das Netzwerk birgt das zwar einige Vorteile, doch Schürfer haben das Nachsehen. Für den Fall, dass sich das Stellar-Netzwerk nicht durchsetzt, bleiben Investoren auf ihren XLM sitzen, denn außerhalb des Netzwerkes ist die Kryptowährung nur als Spekulationsobjekt relevant. Und aufgrund der unlimitierten Ausgabe droht unter Umständen eine Inflation: Wenn der Kurs nicht steigt, aber die Menge an XLM sich erhöht, sinkt auch der Wert eines einzelnen Lumens.

Die Zukunft von Stellar Lumens

Stellar Lumens braucht den Vergleich mit Ripple nicht zu scheuen. Mit ihrem Schwerpunkt auf universelle Transaktionen und den individuellen Verbraucher verfolgt die Kryptowährung außerdem einen ganz eigenen Ansatz. Gerade hierin liegt das Potenzial von Stellar. Wenn mehr Menschen das Stellar-Netzwerk für internationale Transaktionen nutzen, dann steigt möglicherweise auch der Wert der Kryptowährung.

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