Bakkt Update: So geht es weiter

Bakkt hat am 29. März Neuigkeiten veröffentlicht. Das Unternehmen betrachtet den Bedarf für seine angestrebten Lösungen im Bereich Custody als so groß wie nie. Nun wurden mehrere Experten neu an Bord geholt. Ein konkretes Datum für den Launch der geplanten Bitcoin Futures gibt es jedoch weiterhin nicht.

Bakkt CEO Kelly Loeffler veröffentlichte am vergangenen Freitag einen Blogbeitrag. Es handelte sich um den ersten Beitrag seit mehreren Monaten. Thematisiert wird der Fortgang der Bemühungen um die Einführung von Futures und weiteren Lösungen.

„Bedarf an Lösungen so groß wie nie“

Der Blogbeitrag beginnt mit dem Hinweis auf die fortgesetzten Berichte über Manipulationen im Crypto Bereich. Das Unternehmen schlussfolgert: Der Bedarf für die Lösungen, die im Bereich Custody und Co. entwickelt werden, sei „kritischer“ als jemals zuvor. Viele der bestehenden Risiken hätten Investoren davon abgehalten, sich mit digitalen Vermögenswerten zu befassen. Sicherheit, Infrastruktur und regulatorische Klarheit seien die Eckpfeiler für Vertrauensbildung.

Um die eigenen Ziele voranzutreiben, hat Bakkt einige neue Experten an Bord genommen. Im Mittelpunkt steht dabei Tom Noonan. Dieser wird als Cyberexperte und Gründer verschiedener Unternehmen im Bereich Cyber Security vorgestellt. Zu den Stationen von Noonan gehörten unter anderem Internet Security Systems (IBM), JouleX (Cisco) und Endgame. Auch Jeff Sprecher, der Gründer, Chairman und CEO von ICE und Chairman derNYSE,  Akshay Naheta, Managing Partner bei Softbank sowie Sean Collins, Managing Partner bei Goldfinch Partners rücken ab sofort vor.

Kein Datum für Bakkt Futures genannt

Hinter Bakkt stehen verschiedene Investoren, darunter insbesondere die Börse ICE. Zu den Hauptzielen des Unternehmens gehört die Einführung von Futures auf Kryptowährungen wie Bitcoin. Daran sei im vergangenen Jahr eng mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gearbeitet worden. Für die Einführung dieser Futures kann Bakkt nach wie vor kein Datum nennen. Es seien jedoch klare Fortschritte zu erkennen. Bakkt plant, den ersten Bitcoin Future mit Physical Delivery auf den Markt zu bringen. Die Preisbildung soll dabei vollständig reguliert und transparent sein.

Listing und Clearing der Bakkt Bitcoin Futures soll im Rahmen der CFTC-regulierten Börsen- und Clearinginfrastruktur von ICE Futures US und ICE Clear US erfolgen. Die Preisbildungsfunktion der Kontrakte soll dazu beitragen, im Gesamtmarkt mehr Vertrauen in die Aussagekraft des Bitcoin Kurses zu schaffen. Die Futures sollen durch eine sichere Custody Lösung flankiert werden. Für diese Lösung hat Bakkt die Veröffentlichung weiterer Details in näherer Zukunft angekündigt.

Bakkt will sich darüber hinaus mit Innovationen wie zum Beispiel elektronischem Handel für Derivatemärkte und zentralem Clearing für Credit Default Swaps befassen. Solche Lösungen hätten in anderen Märkten zu verstärktem Wachstum geführt.

Featured Image: Rawpixel.com / Shutterstock.com

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