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Coinbase-Manager verkaufen Aktien im Wert von 5 Milliarden US-Dollar

Coinbase wurde am vergangenen Mittwoch offiziell an der NASDAQ gelistet. In weniger als einer Woche verkauften die Führungskräfte des Unternehmens Aktien im Wert von fast 5 Milliarden US-Dollar

Führungskräfte der Kryptowährungsbörse Coinbase haben kaum eine Woche nach der Notierung des Unternehmens an der NASDAQ Aktien im Wert von fast 5 Milliarden US-Dollar verkauft. Coinbase ging über ein direktes Listing an die Börse. Eine Möglichkeit für neue Investoren, Zugang zu den Aktien zu erhalten, ist, dass ältere Investoren an sie verkaufen.

Laut Daten von Capital Market Laboratories und mehreren SEC-Einreichungen (Securities and Exchange Commission) liquidierten Führungskräfte von Coinbase einige ihrer Positionen im Unternehmen.

Firmeninsider verkauften 12.965.079 Aktien im Wert von über 4,6 Milliarden US-Dollar zum Schlusskurs von COIN von 344,38 US-Dollar pro Aktie am Freitag. CEO Brian Armstrong hat am Eröffnungstag (14. April) 291 Millionen US-Dollar gesammelt, nachdem er 749.999 Aktien in drei Chargen zu Preisen zwischen 381 und 410,40 US-Dollar verkauft hatte. Laut der SEC-Einreichung waren das nur 1,5 % von Armstrongs Anteil an Coinbase, und er hält immer noch über 1 Milliarde US-Dollar.

Zu den weiteren bemerkenswerten Transaktionen gehört diejenige von CFO Alesia Haas, die 255.500 Aktien für 388,70 US-Dollar pro Aktie verkauft hat. Der bedeutendste Verkauf kam von Coinbase-Direktor und Risikokapitalgeber Fred Wilson, der 4,7 Millionen Aktien für 1,82 Milliarden US-Dollar verkaufte. Es bleibt unklar, wie viele Aktien Wilson noch hat. In den Unterlagen von Coinbase ist er aber als Inhaber von etwa 10 % der Aktien des Unternehmens aufgeführt. Der Großteil der in der vergangenen Woche eingenommenen 5 Milliarden US-Dollar entfiel auf Wilson und seine Risikokapitalfirma.

Software-Ingenieur, Risikokapitalgeber und Coinbase-Direktor Marc Andreessen hält mehr als 10 % der Aktien der Börse, sowohl persönlich als auch über andere Firmeneinheiten. Andreessen verkaufte insgesamt 1,18 Millionen Aktien für 449,2 Millionen US-Dollar.

Es kursierten Berichte, dass einige der Coinbase-Manager den Großteil ihrer Unternehmensanteile liquidiert hätten. Allerdings stellte Meltem Demirors von CoinShares klar, dass diese Gerüchte falsch sind. Sie twitterte: „Das ist ein irreführendes Gerücht – Details sind wichtig! Jeder dieser Manager besitzt jede Menge unverfallbare Optionen, die den Großteil ihrer Anteile ausmachen – in Wirklichkeit hat jeder von ihnen weniger als 10 % seiner gesamten Anteile verkauft.“

Das Coinbase-Listing hat für viel Wirbel im Kryptowährungsraum gesorgt. Viele sehen das als Zeichen dafür, dass der Kryptomarkt heranreift.

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