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Große Blockchain-Unternehmen schließen sich Crypto Climate Accord an

Das Abkommen konzentriert sich auf die Dekarbonisierung der Kryptoindustrie und zielt darauf ab, die Blockchain bis 2025 zu 100 % grün zu machen.

Die Auswirkungen auf die Umwelt waren für viele ein Knackpunkt bei der Einführung von Kryptowährungen. Untersuchungen der Universität Cambridge zufolge verbraucht allein der Bitcoin jährlich fast 140 TWh Strom, mehr als  Länder wie Schweden oder die Ukraine.

Kryptos müssen jedoch nicht schlecht für die Umwelt sein, viele Menschen und Unternehmen in der Branche suchen bereits nach Möglichkeiten, um ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Aus diesem Grund wurde das „Crypto Climate Accord“ gegründet.

Crypto Climate Accord wurde gestern vorgestellt und von Energy Web, RMI und der Alliance for Innovative Regulation gegründet. Es wird bereits von mehr als 20 Unternehmen und Einzelpersonen unterstützt, darunter ConsenSys, Ripple, CoinShares, Exaion und Hut 8 Mining.

Das Abkommen ist eine privatwirtschaftliche Initiative, die vom Pariser Klimaabkommen inspiriert ist und sich auf die Dekarbonisierung der Kryptowährungsindustrie konzentriert. Die Gruppe sagte: „Unser kollektiver Ehrgeiz wird sowohl für den Planeten als auch für die Weltwirtschaft gewinnbringend sein. Das Abkommen wird eine der schnellsten branchenweiten Dekarbonisierungsbemühungen aller Zeiten hervorbringen.“

Das Crypto Climate Accord markiert nicht einzelne Token als grün, da Kryptowährungen fungibel bleiben sollen. Stattdessen wird eine langfristige Lösung gefunden, die sicherstellt, dass alle Blockchains grün sind. Für einige bedeutet dies, in energieeffizientere Konsensmechanismen wie den Proof of Stake zu investieren.

Für Blockchains, die sich an Arbeitsnachweise halten, beschleunigt das Abkommen Green Mining, indem anonym gemessen und gemeldet wird, wie viel des Netzwerks mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Zu diesem Zweck wird das Abkommen die Entwicklung von Open-Source-Software unterstützen, die von Kryptoproduzenten, Unternehmen für erneuerbare Energien und Netzbetreibern installiert werden kann. So wird die Herkunft des verwendeten Stroms nachweisbar. Miner können dann nachweislich behaupten, dass sie zur Dekarbonisierung beitragen und engere Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern aufbauen.

Das Abkommen soll auch als Koordinierungsrahmen dienen, damit Unternehmens-, institutionelle und Privatanleger ihre Kryptobestände durch den Kauf erneuerbarer Energien dekarbonisieren können. Diese Transaktionen können dann über Open-Source-Technologien mit bestimmten Projekten für erneuerbare Energien verknüpft werden, um ihre Auswirkungen auf die Dekarbonisierung der Branche zu überprüfen.

Das Crypto Climate Accord zielt darauf ab, dass alle Blockchains bis 2025 zu 100 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden können und bis 2040 für die gesamte Branche Netto-Null-Emissionen erzielt werden, einschließlich rückwirkender Emissionen und Geschäftsvorgänge über Blockchains hinaus.

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