Stellar: Börsenmedien AG kauft 5 % von SatoshiPay

Die Börsenmedien AG aus Kulmbach hat 5 % am auf dem Stellar Netzwerk basierenden Unternehmen SatoshiPay erworben. Die Bezahllösung von Satoshi Pay soll in die eigenen Angebote integriert werden. Dadurch will das Unternehmen eine Lücke zwischen kostenlosen und durch Paywalls versperrte Inhalte schließen.

Die Börsenmedien AG zählt sich selbst zu den „führenden Medienhäusern für Finanzinformationen im deutschsprachigen Raum“. Zum fränkischen Unternehmen gehören verschiedene Marken, darunter zum Beispiel DER AKTIONAER und DER AKTIONAER TV. Die Börsenmedien AG wurde im Jahr 1989 gegründet.

SatoshiPay wurde im Jahr 2014 gegründet und ist in London und Berlin ansässig. Das Unternehmen stellt Anbietern digitaler Inhalte eine Bezahllösung zur Verfügung. Diese basiert auf Mikrozahlungen auf Basis der Blockchaintechnologie. SatoshiPay unterhält Partnerschaften mit den Blockchain Projekten Stellar, Aergo und Aeternity.

Beteiligungen strategische Partnerschaft

Im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde erwarb die Börsenmedien AG 5 % der Anteile an SatoshiPay. Darüber hinaus wurde eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die beiden Unternehmen arbeiten der Pressemitteilung zufolge derzeit daran, die SatoshiPay Bezahllösung in die Angebote der Börsenmedien AG zu implementieren.

Was bedeutet dies konkret? Kunden der Börsenmedien AG sollen in Zukunft mit der SatoshiPay Wallet einzelne kostenpflichtige Inhalte mit einem Klick bezahlen können. Die Zahlungen basieren dabei auf der Blockchaintechnologie. Über die Bezahllösung werden Entgelte ohne dritte Partei direkt vom Endgerät des Lesers an den Rechteinhaber gesendet. Die Transaktionskosten sollen dabei weit unter 1,0 Cent liegen.

Die Stellar Development Foundation aus San Francisco unterstützt die Kooperation zwischen SatoshiPay und der Börsenmedien AG durch Startguthaben für SatoshiPay Nutzer. Dieses kann für Inhalte der Börsenmedien AG genutzt werden.

„Extrem günstig und komfortabel zu erwerbende Inhalte“

Bernd Förtsch, Gründer und CEO der Börsenmedien AG, wird in der Pressemitteilung zitiert: „Inhalte sind im Netz entweder gratis und durch Werbung finanziert oder kostenpflichtig – dann müssen die Leser Abos abschließen oder sich mit Paywalls auseinandersetzen. Dazwischen existiert eine Lücke: Extrem günstige und komfortabel zu erwerbende Inhalte. Die Nanopayment-Lösung von SatoshiPay ist das Missing Link, das diese Lücke schließt. Wir freuen uns über eine strategische Beteiligung ebenso wie über die anstehende Integration der Lösung auf unseren Seiten.“

Auch Meinhard Benn, Gründer und CEO von SatoshiPay äußerte sich erwartungsvoll im Hinblick auf die neue Partnerschaft. „Wir sind begeistert, mit der Börsenmedien AG einen bedeutenden strategischen Partner gewonnen zu haben, der sowohl als Investor als auch als Anbieter digitaler Inhalte fest an die Vision von SatoshiPay glaubt. Die digitalen Formate der Gruppe, wie zum Beispiel Videos, PDF-Downloads und E-Books, bieten ein ideales Einsatzgebiet für unsere Technologie und wir freuen uns darauf, unser Produkt in enger Zusammenarbeit mit den Börsenmedien-Redaktionen weiter auszubauen“.

Das Projekt könnte richtungsweisend werden. Die Gretchenfrage: Gelingt es, genügend Kunden der Börsenmedien AG zur Installation der SatoshiPay Wallet auf Ihrem Rechner zu bewegen? Wäre dies der Fall, handelte es sich um einen Nachweis der gelungenen Adaption von Kryptowährungen im Rahmen einer konkreten realwirtschaftliche Anwendung.

Featured Image: Wit Olszewski / Shutterstock.com

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