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UBS: Regulatorische Maßnahmen könnten die Krypto-Blase platzen lassen

Der Schweizer Bankenriese UBS warnte seine Kunden, dass strenge regulatorische Maßnahmen die Kryptowährungsblase platzen lassen könnten. Bitcoin sei daher für professionelle Anleger ungeeignet.

In einer Mitteilung an ihre Kunden erklärt die UBS ihre Auffassung, dass die harten regulatorischen Maßnahmen die Kryptowährungsblase zum Platzen bringen könnten. In diesem Fall wären Kryptowährungen für ihre Kunden kein geeignetes Anlagevehikel.

Nach Angaben der Bank gibt es in den westlichen Märkten wie den Vereinigten Staaten und Großbritannien Anzeichen für eine strengere Regulierung. In der Mitteilung heißt es: „Die Regulierungsbehörden haben gezeigt, dass sie gegen Kryptowährungen vorgehen können und werden. Wir raten Anlegern daher, die Finger davon zu lassen und ihr Portfolio mit weniger riskanten Anlagen aufzubauen. Wir warnen schon lange davor, dass eine sich ändernde Anlegerstimmung oder regulatorische Eingriffe blasenartige Kryptomärkte platzen lassen könnten.“

Die Bank betonte, dass die jüngsten regulatorischen Entwicklungen ein Problem für Kryptowährungen darstellen. Dabei verwies die UBS auf die jüngsten Verbote von Krypto-Mining-Aktivitäten in Sichuan und anderen Provinzen. In Großbritannien geht die Financial Conduct Authority (FCA) hart gegen die Aktivitäten von Binance vor, während andere Börsen wie Huobi begonnen haben, ihr Engagement in der Region einzuschränken.

In den Vereinigten Staaten erklärte der Präsident der Bostoner Federal Reserve, Eric Rosengren, Tether als eine der Herausforderungen für die Finanzstabilität, die die Bank im Auge behält. „Krypto-Handelspraktiken, wie 50- oder 100-fache Hebelwirkung, scheinen grundsätzlich im Widerspruch zur Regulierung der Mainstream-Finanzwelt zu stehen“, so die UBS weiter.

Die von der UBS erwähnten Bedenken sind dem Kryptobereich nicht neu. Seit dem Aufkommen von Bitcoin vor einem Jahrzehnt sind traditionelle Finanzinstitute gegen den Kryptowährungsmarkt und seine Funktionsweise.

Obwohl in den letzten Monaten mehrere traditionelle Institutionen in den Markt eingetreten sind, sind die meisten von ihnen immer noch gegen Kryptowährungen. Obwohl die UBS die Möglichkeit von Kursgewinnen in der Zukunft nicht ausschließe, halte sie Kryptowährungen für einen spekulativen Markt, der für professionelle Anleger große Risiken berge.

Der Bitcoin-Kurs bleibt unter 35.000 US-Dollar und ist von seinem Allzeithoch um fast 50 % gefallen.

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