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Wochen-Zusammenfassung: Venmo-Adaption kann Bitcoin-Rückgang nicht stoppen

PayPals Venmo hat in dieser Woche die Unterstützung für Kryptowährungen gestartet, obwohl Bitcoin und andere Kryptowährungen erneut Ausverkäufe erleben

Bitcoin-Kurs fällt unter 50.000 USD

Der Kryptowährungsmarkt verbuchte in der letzten Woche massive Verluste. Der Bitcoin fiel von einem Stand bei 60.000 USD am vergangenen Wochenende zunächst und wurde im Bereich von 54.000 USD gehandelt. Binnen weniger Stunden fiel er um über 10 %. Im Laufe der Woche erholte sich der Markt; trotzdem wird der Bitcoin aktuell unter 50.000 USD gehandelt, nachdem er in den letzten 24 Stunden nochmals 10 % verloren hat. Der Verlust weitete sich auch auf andere Kryptowährungen aus. Ethereum, Binance Coin, Ripple und andere wurden ihrerseits im roten Bereich gehandelt.

Venmo fügt Unterstützung für vier Kryptowährungen hinzu

Das zu PayPal gehörende Unternehmen Venmo kündigte Anfang der Woche eine neue Unterstützung für Kryptowährungen an. Die Zahlungs-App sagte, seine 70 Millionen Nutzer in den Vereinigten Staaten könnten nun vier Coins kaufen, verkaufen und verwahren: Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, und Litecoin. Venmo ergänzte, dass Nutzer zudem Kryptotrends anzeigen lassen und Zugang zu Anleitungen und Videos in der App erhalten können, um häufig gestellte Fragen zu beantworten. Die Zahlungs-App wagte sich ein paar Monate später als die Muttergesellschaft PayPal in den Krypto-Raum vor. PayPal hatte damit begonnen, Kryptowährungsdienste anzubieten. Venmos Senior Vice President Darrell Esch sagte, die neueste Entwicklung werde Kunden helfen, die Welt der Kryptowährungen zu erkunden und mehr über das Thema zu erfahren. Das Unternehmen sagte, dass schon jetzt mehr als 30 % seiner Kunden Kryptowährungen kaufen, wobei sich die Mehrheit im Zuge der Coronavirus-Pandemie an den Markt gewagt habe.

China sieht in Kryptowährungen alternative Vermögenswerte

China hat Kryptowährungen erstmals als alternative Anlageinstrumente anerkannt. Li Bo, stellvertretender Gouverneur der chinesischen Volksbank (PBoC), äußerte, die Bank betrachte Kryptowährungen als alternative Vermögenswerte. Jedoch ergänzte er, aus Sicht der Zentralbank würden weiterhin regulatorische Risiken in Bezug auf Kryptowährungen bestehen. Deshalb hat die Zentralbank Initial Coin Offerings (ICOs) und Kryptobörsen im Land verboten. Mit Blick auf Stablecoins hegt die PBoC zudem Bedenken und ist der Ansicht, dass es für diese eine stärkere Regulierung brauche. China war zuvor der weltweit größte Kryptowährungsmarkt. Das Land büßte diese Position allerdings ein, nachdem die Regierung den Betrieb von Kryptobörsen im Land verboten hatte.

Facebooks Digitalwährung Diem startet dieses Jahr

Der von Facebook unterstützte Stablecoin Diem wird voraussichtlich noch vor Jahresende auf den Markt kommen. Das Projekt geriet aufgrund regulatorischer Bedenken ins Stocken. Facebook startete das Stablecoin-Projekt 2019 (damals unter dem Namen Libra). Der Libra-Coin wird ein universeller Stablecoin sein, der an zahlreiche Fiat-Währungen gebunden ist. Bei Regulierungsbehörden und Politikern stieß er jedoch auf Widerstand. Sie glauben, Libra werde das derzeitige finanzielle Ökosystem destabilisieren. Das Projekt wurde später in Diem umbenannt. Eine mit dem Projekt vertraute Quelle gab an, der Stablecoin könnte noch vor Jahresende auf den Markt kommen. Diem würde mit einem an Dollar gebundenen Stablecoin startet, bevor es zu einer Erweiterung auf andere Fiat-Währungen kommt.

TIME-Magazin akzeptiert jetzt Kryptowährungen bei digitalen Abos

Das jahrhundertealte Time Magazine gab zum Wochenbeginn bekannt, zukünftig Kryptowährungen als Zahlungsmittel für digitale Abonnements zu akzeptieren. Der Herausgeber hat sich mit Crypto.com zusammengetan, um Abonnenten in den USA und Kanada die Möglichkeit zur Bezahlung ihrer Dienste mit Kryptowährungen zu bieten. Für die kommenden Monate plant TIME, die Zahlungsfunktion auf Abonnenten aus anderen Teilen der Welt auszuweiten. Abonnenten tätigen mit Kryptowährungen einen einmaligen Kauf und erhalten für 18 Monate uneingeschränkten Zugriff auf die Inhalte auf Time.com. Darüber hinaus kommen sie in den Genuss von Veranstaltungen und exklusive Abonnenten-Angebote. Der Schritt erfolgte, nachdem TIME einige NFT-Stücke geprägt und versteigert hatte und sich mit Grayscale Investments zusammengeschlossen hatte, um Videos zu Kryptowährungen zu erstellen. Das Magazin teilte außerdem mit, den Bitcoin in ihrer Bilanz zu halten.

Nutzer der Börse Thodex haben keinen Zugriff auf ihr Geld

Nutzer der türkischen Kryptobörse Thodex fürchten große Verluste, da sie keinen Zugriff auf ihre Gelder auf der Handelsplattform haben. Der CEO der Börse, Fatih Ozer, war nicht erreichbar. Nutzer glauben, er sei aus dem Land geflohen. Die Kryptobörse kann fast 400.000 Nutzer vorweisen. Der CEO wird verdächtigt, mit über 2 Milliarden US-Dollar durchgebrannt zu sein. Eine Gruppe Plattformnutzer hat den Anwalt Oguz Evren Kilic mit einer rechtlichen Beschwerde beauftragt. Die Behörden haben daraufhin eine förmliche Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Ozer soll nach Albanien geflohen sein. Nach dieser jüngsten Entwicklung fordern türkische Behörden eine strengere Regulierung des Kryptoraums. So will man sicherstellen, dass es zukünftig keine solchen Vorfälle mehr gibt.

Großbritannien bildet Taskforce für mögliche Digitalwährung der Bank of England

Das Vereinigte Königreich bildete eine Task Force, die sich mit der potenziellen Entwicklung einer digitalen Währung der Zentralbank (CBDC) befassen wird. Der Schatzkanzler Rishi Sunak gab dies Anfang dieser Woche bekannt. Er ergänzte, die Task Force werde sich aus Vertretern des Finanzministeriums und der Bank of England zusammensetzen. Der Minister sagte, das Vereinigte Königreich werde seine Bemühungen zur CBDC-Entwicklung ausweiten, da die meisten Länder inzwischen die Notwendigkeit zur Entwicklung und Ausgabe einer solchen Währung erkennen. Großbritannien wird für Unternehmen zudem eine neue Finanzmarktinfrastruktur namens „Sandbox“ für Innovationen wie Distributed-Ledger-Technologien einrichten. Diese neueste Entwicklung bringt Großbritannien auf Augenhöhe mit anderen Ländern, die derzeit nach Wegen suchen, CBDCs zu entwickeln und herauszugeben.

Louis Vuitton, Cartier und Prada übernehmen Blockchain-Lösung

Die Luxusmarken Louis Vuitton, Cartier und Prada haben eine Blockchain-Lösung eingeführt, mit der Kunden die Echtheit ihrer Waren prüfen können. Der Service steht Kunden zur Verfügung, die sich ein zusätzliches Echtheitssiegel für Luxusprodukte wünschen. Die Aura Blockchain macht Produkte nachvollziehbarer und transparenter. Sie stellt Kunden ein verschlüsseltes Garantiezertifikat zur Verfügung, mit dem sie leicht erkennen können, ob es sich bei gekauften Produkten um Fälschungen handelt oder nicht. Die drei Unternehmen gehen davon aus, dass sich dem Konsortium weitere Luxusmarken anschließen und die Blockchain-Lösung übernehmen werden.

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