Samsung und CopPay ermöglichen Kunden Krypto-Zahlungen


Dass Hersteller von Unterhaltungselektronik und insbesondere Hersteller mobiler Endgeräte offen für neue Wege und Zahlungsmodelle der digitalen Welt sind, ist bekannt und liegt in der Natur der Sache. Hersteller wie Apple haben in der Vergangenheit viele Trends überhaupt erst ermöglicht. Der südkoreanische Hersteller Samsung macht nun durch eine neue Meldung zur Akzeptanz von Kryptowährugen in einigen osteuropäischen Staaten von sich reden.

Samsung ist als CopPay-Partner in guter Gesellschaft

Der IT-Riese kooperiert zukünftig mit dem Krypto-Dienstleister CopPay. Dieser hat hat seinen Schwerpunkt derzeit in erster Linie in Osteuropa, wo Samsung selbst inzwischen einige Zweigstellen unterhält und weitere Filialen plant. Die baltischen Samsung-Shops sollen jetzt Zahlungen mit Kryptowährungen zulassen, wie es in dieser Woche beim Elektronikkonzern heißt.

Der Prozess hat gerade erst begonnen, dennoch kündigt das Unternehmen bereits eine schrittweise Erweiterung der Auswahl digitaler Währungen fürs Bezahlen in seinen Niederlassungen an. Samsung ist nicht der erste große Partner der litauischen Plattform. Auch das Modelabel United Colors of Benetton hat sich für CopPay als Starthelfer beim Thema Krypto-Zahlungen fürs Einkaufen entschieden.

Erklärtes Ziel: steigende Umsätze und geringere Servicekosten

Samsung hat sich für seinen vermeintlichen „Testballon“ in den Staaten Lettland, Litauen und Lettland entschieden. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange nicht erreicht, weitere Regionen und Länder wie etwa Portugal werden folgen. Die beiden Partner Samsung und CopPay hüllen sich bisher aber zu ihren weiteren Plänen in Schweigen. Dass es um die Shops in den litauischen Städten Kaunas und Vilnius sowie in der estländischen Metropole Tallinn und im lettischen Riga geht, steht hingegen fest. Samsung verspricht sich von virtuellen Devisen als digitale Zahlungsoption natürlich in erster Linie einen steigenden Umsatz. Zudem möchte man die bisher fälligen Versandkosten zugunsten der Käufer senken.

Welche Währungen sollen einsetzbar sein?

In diesem Punkt hat CoPay erste Informationen durchblicken lassen. Neben dem Marktführer Bitcoin können Samsung-Kunden in Zukunft angeblich auch mit Ersparnissen in New Economy Movement (NEM), DASH, Litecoin, Steem, Ripple (XRP) und nicht zuletzt Ethereum bezahlen. Was an dieser Stelle auffällt: Samsung gehört zu jenen Krypto-interessierten Unternehmen, die gleich am Anfang mehrgleisig fahren. So sollten möglichst viele User digital zahlen können. Die Entscheidung für erste Schritte im baltischen Raum ist nachvollziehbar. Denn genau dort stellen auch die Behörden seit Jahren erfreulich schnell (zügiger als deutsche Behörden jedenfalls) auf digitale Leistungen um. Auch digitale Zahlungsmodelle stoßen dort auf mehr Zuspruch als hierzulande.

Samsung-Shop wird ebenfalls Krypto-Transaktionen zulassen

Ohnehin ist für Nutzer der Währungen sowie Elektronikfans vollkommen logisch, dass diese beiden Themen stärker kombiniert werden. Denn bei welchen Produkten könnten Zahlungen in Kryptowährungen naheliegender als bei Smartphones, Tablets, Laptops oder Smart-TV sein? Auch wenn vorerst nur fünf Shops des Unternehmens aus Südkorea Krypto-Zahlungen erlauben, ist dies doch ein guter Beginn. Und es kommt noch besser. Auch für den Einkauf im eigenen Online-Shop stellt Samsung Kunden das Zahlen in Bitcoin und anderen Digitalwährungen in Aussicht.

Hintergrund zum neuen Kooperations-Parner:

Das Unternehmen CopPay entwickelt Payment-Gateways und bietet diese derzeit an rund 30 Standorten innerhalb Europas über sein Netzwerk an. Das Motto für die Zusammenarbeit zwischen dem Bezahldienstleister und den Samsung Stores lautet vielversprechend „Turn on the future“. Auch wenn CopPay ein eher kleiner Partner ist, so ist die Kooperation aus Sicht aller Samsung-Fans ein Schritt in die richtige Richtung, dem andere große Hersteller gerne folgen dürfen …

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