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BNY Mellon richtet Krypto-Verwahrstelle in Irland ein

Im Zuge der fortschreitenden Verbreitung von Kryptowährungen trotz sinkender Kurse hat BNY Mellon in Irland eine Verwahrungseinheit für Kryptowährungen eingerichtet

Die Bank of New York Mellon Corporation (BNY Mellon), Amerikas älteste Bank, wird zunehmend im Kryptobereich tätig. Die Bank hat über ihre neue Digital Asset Unit mit Sitz in Dublin Verwahrungsdienstleistungen für Kryptowährungen eingeführt.

Laut der Business Post hat BNY Mellon einen Digital Innovation Hub ins Leben gerufen. Nun will das Unternehmen seinen Kunden in verschiedenen Teilen der Welt Verwahrungsdienstleistungen für Kryptowährungen anbieten. Das Unternehmen wird von der Zentralbank von Irland reguliert und fungiert als Verwahrstelle für Kryptowährungen wie Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte wie nicht-fungible Token (NFTs).

Darüber hinaus wird der Digital Innovation Hub, sobald verfügbar, auch digitales Zentralbankgeld (CBDCs) verwahren. Dem Bericht zufolge können Kunden über den Digital Innovation Hub digitale Ressourcen halten, übertragen und ausstellen.

Diese neueste Entwicklung erfolgt in einer Zeit, in der große Banken auf der ganzen Welt ihre Präsenz im Kryptobereich ausbauen. In den letzten Monaten begannen Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan, ihren Kunden kryptobezogene Dienstleistungen anzubieten. Zu den weiteren großen Banken, die derzeit den Eintritt in den Kryptowährungsmarkt planen, gehören Citigroup, Cowen, UBS und die Deutsche Bank.

Gleichzeitig sind aber auch viele in der traditionellen Finanzwelt nach wie vor skeptisch gegenüber Kryptowährungen. Derville Rowland, Director General of Financial Conduct bei der Central Bank of Ireland, sagte gestern gegenüber Bloomberg, dass es Bedenken hinsichtlich Kryptowährungen als Anlageklasse gebe. Ihrer Meinung nach seien sie zu spekulativ und derzeit nicht regulierte Investitionen. Die Spitzenbeamte der irischen Zentralbank fügte hinzu, dass aktuelle und zukünftige Investoren ihr Geld verlieren könnten, wenn sie in Kryptowährungen investieren.

Marktexperten erwarten in Europa strenge Vorschriften zur Regulierung von Kryptowährungen, wenn Rowland die Leitung des Ständigen Ausschusses der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) für Investmentmanagement antritt. Rowland wird diese Position nächsten Monat übernehmen und für die Vorbereitung der Vorschriften für den europäischen Finanzsektor zuständig sein.

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