Entwicklungsländer als wichtiges Ziel für Facebook Coin?

Dass es einen Facebook Stablecoin geben wird, scheint gesichert. Gerüchten zufolge sollen gerade Länder mit schwacher FinTech-Struktur Adressaten sein.

Wie einflussreich wird der GlobalCoin sein?

Auch wenn in den vergangenen Wochen sicher schon genug über Facebooks Pläne und Vorbereitungen zur Einführung des hauseigenen GlobalCoins berichtet wurde. Die Insider des Unternehmens Blockchain Capital wagten schon vor einiger Zeit einen sehr positiven Ausblick auf mögliche Folgen der Einführung des Facebook Stablecoins. Die Zahl der User, die Ethereum, Ripple, Dash und natürlich den Bitcoin für sich entdecken, könnte dramatisch steigen. Eine regelrechte Explosion scheint möglich. Bis hin zum Dreifachen der Krypto-Nutzer scheint alles denkbar. Die neuen Informationen aus dem Umfeld von Facebook sprechen abermals dafür, dass sich die optimistischen Prognosen bestätigen könnten.

Erste klare Information für den Juni erwartet

Insbesondere in den sogenannten Entwicklungsländern plant das Unternehmen wohl ein sehr „aggressives Marketing“. Dies geht aus etlichen aktuellen Bericht hervor. In der Tat gibt es mit Ripple und einigen anderen Kryptosystemen bereits Mitbewerber des Bitcoin, die beispielsweise die Banking Versorgungsengpässe in Afrika als Markt erkannt haben. Facebook, so heißt es in vielen Nachrichten, möchte sein System in Entwicklungsländern nicht nur digital über seine Dienste Whatsapp und Instagram schnell verbreiten. Sogar Geldautomaten sollen in Planung sein. Diese sollen für Überweisungen mit dem GlobalCoin und andere typische Dienstleistungen nutzbar sein. Wenn Ende 2019/Anfang 2020 Facebooks „Projekt Libra“ starten sollte, könnte dies gerade für viele Fintech-Unternehmen für Konkurrenz bedeuten. Offizielle Äußerungen bei Facebook fehlen bisher. Insider aber gehen davon aus, dass es noch im Juni genauere Details geben wird.

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Löst der Facebook Coin den globalen Krypto-Run aus?

Für baldige Nachrichten spricht nicht nur der bestätigte Kontakt zur US-Aufsicht CFTC. Auch die Meldungen über angebliche Kontakte des Social-Media-Dienstes zu zahlreichen Finanzdienstleistern gilt vielen Experten hier als Hinweis. Nicht zuletzt auf Stellar, heißt es aktuell, könnte dies Wettbewerbsdruck ausüben. Auch dieser Anbieter konzentriert sich unter anderem auf Regionen, deren finanzwirtschaftliche Strukturen wenig ausgeprägt sind. Für potenzielle Nutzer wiederum kann ein stärkerer Konkurrenzkampf gerade mit Blick auf Kosten und Qualität nur gut sein. Ob dann der große Boom kommt, muss sich zeigen. Ausgeschlossen ist die oft bemühte „Krypto-Explosion“ im Erfolgsfall aber nicht.

Featured Image: Von DGLimages | Shutterstock.com

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