Facebook will angeblich eigenen Stablecoin starten

Dass etwas passieren würde, lag lange in der Luft. Nun kommt das Facebook-Zahlungssystem also. Etwas unerwartet: Es soll wohl ein Stablecoin werden.

Project Libra soll Facebooks Einstieg in die Krypto-Welt sein

Spekulationen gibt es schon seit Jahren dazu, dass Facebook bald endlich in den Krypto-Markt einsteigen und eine Währung schaffen würde, die sich schon aufgrund der hohen Userzahlen des Social-Media-Riesen schnell zur Alternative zum Bitcoin entwickeln könnte. Nun gibt es scheinbar endlich Neuigkeiten der belastbaren Art, wenn man dem Wall Street Journal glaubt. Sicher ist: Facebook wird ein eigenes Zahlungs-System an den Start bringen. Der Name ist ebenfalls bekannt. „Project Libra“ hat bei der Planung also das Rennen gemacht. Bekannt ist ebenfalls, dass es sich um eine Blockchain-basierte Konkurrenz zu Ethereum, Ripple und Co handeln wird. Allerdings ist die Entscheidung zugunsten eines Stablecoins gefallen, wie es auch im Falle der US-Bank JP Morgan der Fall war vor einigen Monaten.

Zuckerberg will erfahrene Mitstreiter an Bord holen

Allein möchte Facebook sein eigenes neues Finanzsystem nicht auf die Beine stellen. Stattdessen will Marc Zuckerbergs Unternehmen auf ein sicheres Netzwerk erfahrener Partner vertrauen. Unter anderem soll der bekannte Dienstleister First Data mit vertreten sein. Außerdem soll Project Libra in Gesprächen mit den innovationsfreudigen Kreditkartengesellschaften Visa und MasterCard stehen. Die Entscheidung für eine Stablecoin hat einen guten Grund laut den Medienberichten. Facebook möchte die teils massiven Schwankungen typischer Digitalwährungen im Vorfeld umgehen, die Anleger bestens kennen, wenn sie regelmäßig Litecoin, Monero oder eben Bitcoin kaufen und verkaufen.

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Coins als Anreiz für den Konsum von Facebook-Werbung

Der „Facebook“-Coin wird an den US-Dollar gekoppelt sein. Experten jedenfalls halten den Moment für den Start des hauseigenen Zahlungsmittels von Facebook für ausgesprochen clever – gerade durch die Kombination aus einem Zahlungsmodell und einem eigenen Coin ohne gravierende Volatilität könnte man schnell viele Nutzer für sich gewinnen. Zuletzt hatte es einige Negativschlagzeilen bei Kryptobörsen und Coins gegeben. Ein seriöser Stable Coin käme unter Umständen gerade goldrichtig. Facebooks immer wieder auf die Probe gestellter Ruf hingegen könnte einen allzu großen Ansturm zu Beginn unwahrscheinlich werden lassen. Dem stellt der Konzern jedoch wohl ein Belohnungssystem entgegen. Wer sich Werbeinhalte anschaut, soll Insiderberichten zufolge Coins als Prämie erhalten. So kann man es auch machen. Wie die passende Wallet für die Facebook Devisen aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

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