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Neuseeland beginnt mit öffentlicher Anhörung zu digitalem Zentralbankgeld

Die neuseeländische Reserve Bank enthüllte, dass sie in den nächsten Monate öffentliche Anhörungen durchführt, da sie ihre Bemühungen zur Entwicklung einer CBDC verstärkt.

Die Reserve Bank of New Zealand hat bekannt gegeben, dass sie eine öffentliche Anhörung zum Thema digitales Zentralbankgeld (CBDC) in die Wege geleitet hat. Nach Angaben der Bank soll die öffentliche Anhörung während der nächsten Monate stattfinden, um Ratschläge zu Themen wie Stablecoins und CBDCs einzuholen.

Dies gab die Zentralbank gestern bekannt, als sie Ihre Roadmap präsentierte. Laut eigenen Angaben baut die Bank auf früheren Entwicklungen in diesem Bereich auf, um den zukünftigen Zahlungsverkehr im Land zu gestalten.

Christian Hawkesby, der stellvertretende Gouverneur der Reserve Bank of New Zealand, sagte, dass dieser Schritt notwendig sei, da sich das Geld langsam zu digitalen Formen weiterentwickelt. „Wir werden nicht nur darüber nachdenken, was wir als Verwalter tun sollen, sondern auch darüber, wie ein widerstandsfähiges und stabiles Bargeld- und Währungssystem in Neuseeland aussehen könnte und wie wir am besten auf digitale Innovationen im Geld- und Zahlungsverkehr reagieren können“, so der Gouverneur.

Laut dem Gouverneur soll die erste Anhörung dazu dienen, die allgemeinen Vorstellungen von Geld und Bargeldverwaltung einzubringen und Feedback zu erhalten. Außerdem gibt sie einen Überblick über die spezifischen Themen, die in der ersten Anhörungsreihe behandelt werden.

Nachfolgende Papiere werden das Potenzial von digitalem Zentralbankgeld (CBDC) untersuchen, das neben Bargeld als staatlich gestütztes Geld funktionieren könnte“, fügte er hinzu Ein wichtiger Bereich, den die Regulierungsbehörden in den letzten Monaten unter die Lupe genommen haben, sind Stablecoins, insbesondere die von Facebook vorgeschlagene Währung Diem.

Der Gouverneur sagte, die Reserve Bank of New Zealand werde sich auch mit Fragen befassen, die sich aus neuen digitalen Geldformen ergeben, einschließlich Krypto-Vermögenswerte wie Bitcoin und Stablecoins, wie sie von einem von Facebook geführten Konsortium vorgeschlagen werden. Die Anhörung werde untersuchen, wie sich das Bargeldsystem verändern müsse, um den Bedürfnissen der Nutzer weiterhin gerecht zu werden, so der Gouverneur weiter.

Neuseeland schließt sich einer Reihe anderer Länder an, die aktiv an CBDCs forschen, da die Zentralbanken im Bereich der digitalen Währungen zu den privaten Finanzinstituten aufschließen wollen.

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