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Privater und institutioneller Bitcoin-Flow gleichen sich in Q1 aus

Laut der führenden Investmentbank JPMorgan Chase glichen sich der institutionelle und der private Bitcoin-Fluss im ersten Quartal 2021 aus

JPMorgan enthüllte, dass sich der Bitcoin-Fluss im ersten Quartal des Jahres zwischen Privatanlegern und institutionellen Investoren die Waage hielt. Die von der Bank durchgeführte Analyse ergab, dass Privatanleger in diesem Quartal im Gegensatz zum Vorquartal mit institutionellen Anlegern mithalten konnten.

JPMorgan verfolgt den Bitcoin-Flow im Privatkundenbereich über Square und PayPal, während der Bitcoin-Futures-Markt der CME Group sich auf die Erfassung institutioneller Flüsse konzentriert. Die Analyse zeigte, dass der Bitcoin-Fluss im Privatkundenbereich im 1. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal deutlich zugenommen hat. Der institutionelle Fluss in diesem Quartal ist jedoch derselbe wie im vierten Quartal 2020.

„Mit anderen Worten, während der Bitcoin-Flow im vierten Quartal 2020 von institutionellen Anlegern dominiert wurde, war er im aktuellen Quartal ausgeglichener zwischen privaten und institutionellen Anlegern, was an das dritte Quartal 2020 erinnert“, so die Bank.

JPMorgan definiert „Flow“ als Käufe aus den aufgeführten Quellen, welche die Aktivität von Plattformen widerspiegeln, die Dienstleistungen für private und institutionelle Anleger anbieten. Die erzeugten Daten liefern ein Maß für die Aktivität aus beiden Kanälen.

Die Daten von JPMorgan zeigen, dass das tägliche Handelsvolumen von itBit (das die Bank als Proxy für PayPal verwendet) zwischen Q4 2020 und Q1 2021 um fast 100 % gestiegen ist. Darüber hinaus haben sich die von Square unterstützten BTC-Zahlungen gegenüber dem letzten Quartal verdoppelt.

Das lässt sich von den Daten der CME Group jedoch nicht sagen. Der Indikator der Plattform zeigte, dass die Zahlen von 1.284 auf 1.449 leicht angestiegen sind. Trotz der Abflachung des institutionellen Abflusses im laufenden Quartal zeigte JPMorgan, dass die institutionellen Käufe zwischen Q4 2020 und Q1 2021 zugenommen haben.

Gleichzeitig setzte Bitcoin übers Wochenende ein neues Allzeithoch auf über 61.000 US-Dollar. Durch die jüngste Rallye ist Bitcoin seit Jahresbeginn um 100 % und in den letzten sechs Monaten um mehr als 500 % gestiegen.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr institutionelle Anleger in den Markt einsteigen, sind Analysten der Meinung, dass der Bitcoin-Kurs vor Ende 2021 auf über 100.000 US-Dollar ansteigen könnte. Bitcoin hat eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion und macht mehr als 60 % des gesamten Kryptomarktvolumens aus.

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