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Ripple wollte sich vor der Klage mit der SEC einigen: CEO Brad Garlinghouse

Der CEO von Ripple enthüllte, dass das Unternehmen vor der Klage eine Einigung mit der United States Securities and Exchange Commission (SEC) gesucht hatte

Ripple-CEO Brad Garlinghouse enthüllte am Mittwoch, dass das Unternehmen versucht habe, sich mit der Aufsichtsbehörde zu einigen, bevor die Vorwürfe offiziell gemacht wurden. In einem Twitter-Thread gab er bekannt, dass Ripple versucht habe, die Vorwürfe der Durchführung von nicht registrierten Wertpapiertransaktionen beizulegen, bevor die Regulierungsbehörde das Unternehmen verklagte.

Der CEO äußerte sich zu fünf Fragen bezüglich der SEC-Klage gegen Ripple. Er fügte jedoch hinzu, dass er nicht alles über den laufenden Fall preisgeben könne.

Die erste Frage, der sich Garlinghouse stellte, war, warum Ripple sich nicht mit der SEC geeinigt hatte. Darauf antwortete er, dass er nicht ins Detail gehen könne, Ripple aber weiterhin versuchen werde, die Angelegenheit mit der neuen Verwaltung zu klären.

Die nächste Frage war, ob Ripple Börsen bezahlt hatte, damit diese XRP anbieten oder damit sie die Kryptowährung wieder notieren. Er antwortete: „XRP ist einer der liquidesten (Top 3-5) digitalen Vermögenswerte weltweit, und 95 % wird außerhalb der USA gehandelt. Ripple hat keine Kontrolle darüber, wo XRP notiert ist, wer XRP besitzt, usw. XRP ist Open-Source und dezentral.“

XRP erlitt nach er SEC-Klage enorme Verluste. Mehrere Kryptobörsen kündigten an, dass sie XRP von ihren Handelsplattformen verbannen würden. Coinbase, Binance und andere führende Kryptobörsen haben bereits das Datum für das Delisting von XRP von ihren Plattformen angekündigt.

Garlinghouse betont, dass die meisten Börsen den XRP-Handel aussetzen und nicht einstellen. „Wir haben acht verschiedene Behörden, die alle ihre eigenen (und manchmal gegensätzlichen) Ansichten über Kryptowährungen haben. Das bedeutet, dass die US-Marktteilnehmer mit einer widersprüchlichen Politik konfrontiert sind. Da überrascht es nicht, dass einige dementsprechend vorsichtig handeln“, fügte er hinzu.

Ferner beteuerte er, dass Ripple an einer Stellungnahme zur SEC-Klage arbeite, räumte aber ein, dass der juristische Prozess sehr langsam sein könne. Allerdings versicherte er seinen Anhängern, dass hinter den Kulissen eine Menge passiert. Die Frage, ob die Investoren noch Vertrauen in Ripple hätten, bejahte Garlinghouse. Er erklärte, dass Ripple-Aktionäre Aktien kaufen (und nicht XRP).

Schließlich zur Frage, ob Ripple Kunden für die Verwendung von XRP bezahlen würde, meinte Garlinghouse, dass Ripple ein Produkt entwickelt und einigen Kunden Anreize für dessen Verwendung geboten habe. „Jedes Zahlungsnetzwerk (PayPal, Visa, MC, usw.) hat schon einmal Anreize verwendet oder verwendet sie immer noch“, so Garlinghouse.

XRP musste nach der SEC-Klage starke Verluste hinnehmen, wobei die Kryptowährung ihren dritten Platz auf dem Markt an Tether (USDT) verlor. Trotz der jüngsten hervorragenden Leistung zur Rückeroberung des vierten Platzes von Litecoin, ist der XRP-Kurs um fast 50 % gefallen.

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