Ist Blockchain World Wire von IBM und Stellar der nächste große Trend?

Die International Business Machines Corporation, besser bekannt als IBM, hat diese Woche ihr „Blockchain World Wire“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Zahlungssystem, welches dank Stellar (XLM) sekundenschnell grenzüberschreitende Zahlungen abwickeln kann. Handelt es sich dabei um eine ernstzunehmende Konkurrenz für Ripple und Swift?

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Ein Zahlungssystem der Zukunft

Überweisungen und andere Transaktionen sind längst nicht mehr auf die Grenzen eines Landes beschränkt: Dank des SWIFT-Zahlungssystems und der bekannten IBAN können Kunden weltweit Geld hin und her schicken. Allerdings dauert der Geldtransfer selbst mit Sofortüberweisung, z.B. zum Bitcoin-Kauf, momentan jeweils noch ein paar Werktage.

Das neue Zahlungssystem von IBM, Blockchain World Wire, verwendet das Stellar-Protokoll und soll es Banken dank neuster Technologie ermöglichen, grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb weniger Sekunden abwickeln und abrechnen zu können – all dies noch zu günstigeren Gebühren, als es derzeit der Fall ist.

Die Ankündigung machte sich bereits im Kurs von Stellar Lumens deutlich, dem Kooperationspartner von IBM bei Blockchain World Wire: Der Kurs stieg um rund 2 Prozent. Sobald das neue System an den Markt geht, dürfte sich ebenfalls eine positive Auswirkung auf den Bitcoin-Kurs zeigen.

Auswirkungen auf Bitcoin und Co.

Laut IBM gehören 97% der größten Banken der Welt zu den Kunden des Software-Großkonzerns. Die Einführung von Blockchain World Wire hätte demnach weitreichende Auswirkungen auf den Markt von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Nach eigenen Angaben werden zurzeit 90% aller Kreditkartentransaktionen über die Systeme von IBM abgewickelt. Mit einer beschleunigten Zahlungsabwicklung, die zudem über keine Kapazitätsgrenzen mehr verfügt und geringere Gebühren verspricht, würde das Unternehmen eine echte Konkurrenz zu Ripple und Swift darstellen.

Der mögliche Effekt auf den Bitcoin-Markt ist dabei nicht zu unterschätzen. Neben Banken, Zentralbanken und anderen Finanzunternehmen könnte das neue Zahlungssystem auch bei Kryptowährungen in Form von emittierten Vermögenswerten Verwendung finden. Das Blockchain-System von Stellar macht Transfers dabei sicherer, indem es das Kontrahenten-Risiko verringert oder gar gänzlich aufhebt. Unser Testsieger eToro hilft Ihnen übrigens dabei, schnell, einfach und sicher Bitcoin und andere Kryptowährungen zu handeln.

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Schneller, sicherer, nahtloser

Laut der offiziellen Webseite von IBM war es dem Unternehmen ein Dorn im Auge, dass es seit Jahrzehnten keine Innovationen bei Finanztransaktionen mehr gibt. Deshalb möchte der Technikriese mit Blockchain World Wire eine neue Art schaffen, um „Geld zu bewegen“. Dabei setzt IBM zudem auf mehr Transparenz, als es derzeit bei den meisten Zahlungssystem der Fall ist, und will weiterhin den Weg für Bitcoin und Co. ebnen.

Während das neue Zahlungssystem durchaus an xRapid von Ripple angelehnt ist, versucht IBM noch ein paar Schritte weiter zu gehen, und verspricht, neben den bereits genannten Vorteilen, jede virtuelle Währung als Brückenwährung zu verwenden. Dies würde einen großen Durchbruch für Kryptowährungen darstellen und in naher Zukunft sogar eine ernstzunehmende Alternative für klassische Bankinstitute darstellen, die hauptsächlich auf Swift setzen.

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