Forbes: Ist Bitcoin das „neue Gold“?

Im Forbes Magazin ist ein optimistischer Artikel erschienen. Der Autor prognostiziert noch für dieses Jahr einen Bitcoin Kurs von 10.000 USD. Mehr noch: Bitcoin ist demnach auf dem Weg, das neue Gold zu werden.

Clem Chambers hat einen Beitrag im Forbes Magazine veröffentlicht. Chambers ist Macher der Investorenwebsite ADVFN und Autor verschiedener Bücher zum Thema Investment, darunter auch Einsteigerliteratur zu Kryptowährungen. Chambers baut eigener Aussage zufolge Positionen im Bitcoin auf.

Wird Bitcoin die zweite Krisenwährung?

Chambers stellt fest: „Der Kryptowinter ist zunächst vorbei“. Ein Grund dafür liegt laut Chambers im chinesischen Interesse an dem Segment – allem voran dem Interesse am Verkauf von Tether. Geld, das in Tether fließe, wirke sich auch positiv auf den Bitcoin Kurs aus.

Mittelzuflüsse sind Chambers zufolge für Bitcoin und andere Coins von großer Bedeutung, weil die Geldmenge durch Mining wächst. Bitcoin benötige Mittelzuflüsse von neun Millionen USD pro Tag, um die auszugleichen  – jedenfalls dann, wenn alle Miner ihre geschürften Coins sofort anböten.

Chambers vergleicht dies mit Gold. Die jährliche Goldproduktion erreiche rund 140 Mrd. USD. Deshalb seien Mittelzuflüsse in dieser Größenordnung notwendig, um den Preis stabil zu halten. Prozentual sei der notwendige Mittelzufluss bei Bitcoin und Gold in etwa gleich hoch. Allerdings gebe es große Unterschiede bei der Marktkapitalisierung. Gold sei 5 Billionen USD schwer, Bitcoin nur 0,09 Billionen USD.

Gold sei das globale Asset des sicheren Hafens. Dazu werde sich Bitcoin in der Zukunft ebenfalls entwickeln. Chambers verweist in diesem Zusammenhang auf die Suchanfragen bei Google nach Bitcoin und Gold. Hier gebe es zumindest in den USA eine gewisse Korrelation. Dies interpretiert Chambers als Indiz dafür, dass sich Bitcoin allmählich zu einer neuen Krisenwährung entwickelt.

6000 USD? 10.000 USD? 20.000 USD?

Dass der Zusammenhang bei den Suchanfragen in der weltweiten Betrachtung schwächer ausfällt als in den USA, ist für Chambers kein Hindernis. Dies liege daran, dass Gold in vielen technisch noch nicht entwickelten Ländern besonders geschätzt werde. Er unterstellt, dass mit dem technischen Aufholprozess auch dort Bitcoin als Krisenwährung geschätzt wird.

Kurzfristig sieht Chambers in einem Kurs von 6.000 USD ein einfaches Ziel. Noch in diesem Jahr sei ein Kurs von 10.000 USD erreichbar. Gelinge es Bitcoin, eines Tages ein Fünftel des Marktes für Krisenwährungen zu stellen, seien auch Kurse jenseits der bisherigen Hochs von 20.000 USD denkbar.

Unabhängig davon, wie der Artikel im Forbes Magazine einzuschätzen ist: Die Medien zeigen seit dem Einsetzen der Kursrallye wieder verstärktes Interesse an Kryptowährungen.

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