Handelsplattform Coinbase: Bald fünf neue Kryptowährungen handelbar?


Die Suche nach neuen, erfolgversprechenden Kryptowährungen ist nicht nur für Anleger und Spekulanten bei der momentanen Marktlage kompliziert. Während nicht nur der Bitcoin-Kurs einen deutlichen Druck zu überstehen hat, sind auch die bekannten Handelsplätze auf der Suche nach interessanten Währungen für den Handel auf ihren Plattformen.

Erweiterung könnte ein Zeichen für die gesamte Branche sein

Coinbase, die beliebteste Plattform für den Krypto-Handel in den USA (und nicht nur dort), prüft derzeit, welche Alternativen ins Portfolio aufgenommen werden sollen. Fünf Anwärter gibt es laut Unternehmensmeldungen für die Erweiterung. Die Abwägungen wirken vielleicht nicht allzu weitreichend. Schaut man sich hingegen die Währungs-Vielfalt manches Konkurrenten an, sind fünf potentiell zusätzliche Digitalwährungen indes durchaus eindrucksvoll. Mancherorts können Kunden bekanntlich nur aus eher wenigen digitalen Devisen ihre Favoriten auswählen. Aufgrund der großen Bedeutung des Unternehmens Coinbase könnte diese Entwicklung vielleicht endlich wieder etwas in Gang bringen, nachdem gerade die Kurseinbrüche des Bitcoins regelrecht zu einer Schockstarre bei Investoren weltweit geführt hatte. Der Coinbase-Ausbau könnte die wichtige Initialzündung für weiteres Wachstum der Branche sein.

Coinbase rechnet mit weiterem Krypto-Wachstum

Der Anbieter wiederum äußerte zuletzt ohnehin, dass am Ende der aktuellen Kurs-Einbrüche bei etlichen Kryptowährungen ein neuer Aufwärtstrend stehen wird. Von „einer großen Zukunft“ für Digitalwährungen war da in Twitter-Statements des Coinbase-CTO Balaji Srinivasan die Rede. Die Meldungen zur Ausweitung der Coin-Produktpalette überraschte dennoch. Während andere Anbieter derzeit eher die Entwicklungen abwarten, sollen im Hause Coinbase nun also neue Coins implementiert werden, wie aus San Francisco zu vernehmen war.

Diese Währungen möchte Coinbase zeitnah aufnehmen

Insider sind von der Bekanntgabe via Twitter möglicherweise weniger überrascht worden als Kunden, die bisher in überschaubarem Rahmen in digitale Währungen investiert haben. Neben dem durchaus bekannten Coin Stellar Lumens (XLM) will das US-amerikanische Unternehmen einige zumindest aktuell eher unbekanntere Varianten anbieten. Dazu gehören Zcash, Cardano, der Basic Attention Token sowie als letzter im Bunde 0x. Noch laufen allerdings die internen Prüfungen. Darüber hinaus arbeitet Coinbase in diesem Punkt nicht allein. Stattdessen kooperiert der Betreiber mit diversen regionalen Banken. So soll garantiert werden, dass die Reichweite möglichst groß ausfällt. Auch staatliche Behörden sind in das Verfahren involviert. Das erklärte Ziel: Investoren in so vielen Ländern zu erreichen, wie es zum jetzigen Zeitpunkt möglich ist.

Zeitweise Einschränkungen des technischen Spielraums sind denkbar

Die Prozedur könnte sich schwieriger als bei einigen etablierten Coins wie etwa Ethereum Classic oder dem Bitcoin gestalten, glaubt man den Meldungen. So könnte es vorerst dazu kommen, dass nicht alle Funktionen der neuen Währungen von Anfang an für alle User der Plattform zur Verfügung stehen. Den technischen Aufwand bezeichnet die Krypto-Börse als vergleichsweise umfangreich. Der Grund für die drohenden Komplikationen sieht man in erster Linie in den teils recht deutlichen Unterschieden in den Technologien der verschiedenen Blockchains. Im Ergebnis könnte dies bedeuten, dass einige Leistungen der neuen Altcoins vorerst nur eingeschränkt verfügbar sind.

Garantien spricht Coinbase nicht aus. Man ist aber bemüht, im Zuge der Einbindung eine möglichste weitreichende Funktionalität zu erreichen. Ein Problem könnten auch Regulierungs-Bestimmungen in den verschiedenen Ländern sein. Allemal aber ist das Unternehmen bemüht, wenigstens den Kauf und Verkauf der zusätzlichen Währungen flächendeckend zu ermöglichen. Inwieweit eine Integration einer geeigneten Wallet machbar ist, lässt sich aktuell nicht zufriedenstellend beantworten. Bezug nimmt der Betreiber hier vorrangig zum Modell Zcash.

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