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Bitwise will SEC zur Freigabe von Bitcoin ETFs bewegen

Es gab etliche Versuche, die SEC von der Sicherheit geplanter ETF-Produkte auf den Bitcoin zu überzeugen. Nun versucht es das Unternehmen erneut.

Erneuter Versuch die Behörde vom Produkt zu überzeugen

Das Interesse an Krypto-Derivaten ist groß. Viele Anleger möchten von den neuen Produkten mit Bindung an Währungen wie den Bitcoin oder Ethereum profitieren. Der Anstieg beim Handelsvolumen der Bitcoin Futures aus dem Hause Bakkt sind ein Beweis für diese Entwicklung. Andere Unternehmen, die eigene Produkte einführen möchten, mussten noch länger auf die Zulassung durch die Behörden warten. Insbesondere die US-amerikanische United States Securities and Exchange Commission (SEC) erweist sich seit Monaten als wenig entscheidungsfreudig. Das stört aktuell zum Jahresende unter anderem den Anbieter Bitwise. Dort zeigt man sich verärgert über ständige Entscheidungs-Verschiebungen durch Behörden. Die SEC hat in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Anträgen zu Bitcoin Fonds gleich mehrfach aufgeschoben, statt endlich eine Zu- oder Absage zu erteilen.

Management will mit guten Argumenten punkten

Doch nicht alle Antragsteller wollen sich in Geduld üben, wie das Beispiel von Bitwise zeigt. Zuletzt teilte Bitwise mit, man habe der Behörde erneut einen Brief übermittelt. Der Inhalt soll dazu dienen, diverse Regulierungsbedenken aus der Welt zu schaffen. Das Management von Bitwise hatte selbst das besagte Schreiben unterzeichnet. Im Herbst hatte die SEC den Pläne zum einem börsenhandelten BTC-Fonds der ETF-Kategorie eine Absage erteilt. Etwas später folgten Meldungen, man wolle den Antrag doch nochmals prüfen. Seit dem ist aber abermals nicht viel passiert. Und genau das stört die Unternehmensführung beim Vermögensverwalter Bitwise. Stattdessen verweisen die Chefs des Unternehmens angeblich ausdrücklich im Brief darauf, dass es am Markt einen großen Bedarf für den Handel mit ETFs gebe.

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Zu wenig Vielfalt für normale Fonds-Interessenten

Insbesondere jüngere Investoren nennt das Anschreiben, wobei sich Bitwise auf aktuelle Studien beruft. Für Kleinanleger fehle es (bis auf die Ausnahme des bekannten Grayscale Fonds) am klassischen Börsenmarkt keine Investmentchancen im Zusammenhang mit Krypto-Produkten. Die Alternativen am Markt wiederum lassen laut Bitwise zu oft die nötigen Standards zu Sicherheit und Transparenz vermissen. Die Bedenken der SEC mit Blick auf die Manipulationsanfälligkeit des Marktes von Ark bis Zcash hält Bitwise für unberechtigt. Die geltenden SEC-Anforderungen und -Standards seien außerdem zu hoch angesetzt. Die diversen Treffen mit Verantwortlichen der SEC konnten keine Lösungen bringen. Bitwise will aber trotzdem seine Pläne vorantreiben.

Featured Image: Von Bernd Marczak from Berlin | Pixabay

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